Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus schrieb danach bei Sky: „Das ist eine Demütigung. Das hat mich traurig gemacht und es tut mir leid für ihn. Ich war schockiert.“
Nach dem 4:0-Sieg der Bayern gegen Eintracht Frankfurt hat Müller darauf reagiert.
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Im DAZN-Interview sagt er zunächst ironisch: „Wenn du so gedemütigt wirst, also wenn du so eine mitkriegst, ist es wirklich so … dann kann ich kaum aufstehen.“
Nach dem kurzen Scherz analysiert Müller weiter: „Man muss natürlich sagen, es gibt solche Spielertypen und solche. Und vielleicht war es auch in den früheren Zeiten, wenn du zum Zeitschinden quasi verwendet wurdest, dann hat sich das bei manchen wie eine Demütigung angefühlt. Aber ich bin da mit dem Trainer in einem ganz guten Austausch und ich habe das absolut nicht so empfunden.“
Der Bayern-Profi stellt klar: „Wenn ich gebraucht werde, dann bin ich da. Wir sind alle hier beim FC Bayern im Kader, um uns in den Dienst des Vereins zu stellen.“
Nach dem Celtic-Spiel habe er Trainer Vincent Kompany mitgeteilt, dass „er mich natürlich schon deutlich früher bringen“ können, sagt Müller mit einem Lächeln.
Müller abschließend: „Der Trainer entscheidet und der entscheidet mit bestem Wissen und Gewissen. Wir müssen uns immer wieder empfehlen. Also es wurde ein bisschen mehr daraus gemacht, alles ist okay.“
Gegen Frankfurt steht der Ur-Bayer bis zur 64. Minute auf dem Feld, wird dann durch den angeschlagenen Harry Kane ersetzt.
Zum Spiel sagt er – in typischer Müller-Manier: „Wir haben natürlich jetzt 4:0 gewonnen. Wir haben auch verdient gewonnen. Wir hatten eine Intensität auf dem Platz. Ich habe auch ein anderes Gefühl, weil ich vorn alleine gelassen wurde. Deswegen kann ich jetzt vielleicht nicht ganz objektiv hier meinen Senf dazugeben, sondern bei mir sind auch mehr Hormone im Spiel. Aber klar, wir fühlen uns gut.“

