Hansi Flick wirkte nach dem enttäuschenden 1:1 des FC Barcelona beim FC Getafe nachdenklich. Es waren mehrere Dinge, die den Trainer ins Grübeln brachten. Die einmal mehr schwache Chancenauswertung seines Teams etwa, vor allem aber das Verhalten der Fans der Hausherren.

Flick: „Es gab viele Emotionen in diesem Stadion, bei jeder Aktion, bei allen Körperkontakten. So etwas habe ich noch nie erlebt. Das ist etwas Neues für mich, und ich muss mich erst daran gewöhnen. Ich will nicht darüber reden, aber sie (die Fans, Anm. d. Red.) haben das ganze Spiel über gebrüllt.“

Es geht um ihren Freund: Tränen bei der „schönsten Fußballerin der Welt“

Quelle: Tik Tok: Anamarkovix/instagram: scfarense

Dabei waren es besonders die rassistischen Beschimpfungen gegen Barcelona-Spieler Alejandro Baldé, die nicht nur Flick schockierten: „Das ist unglaublich, dafür gibt es keinen Platz im Fußball oder im Leben. Diese Leute sollten zu Hause bleiben, wir müssen dagegen ankämpfen. Die Leute um sie herum sollten etwas tun, denn das ist unfair und respektlos.“

Baldé war im Laufe der Partie Opfer von Beschimpfungen geworden. Er sagte: „Ich wurde heute Abend rassistisch beleidigt. Ich habe den Schiedsrichter darüber informiert, aber dann in der zweiten Halbzeit ging es einfach weiter.“

Bei Instagram postete er nach dem Spiel einen Beitrag, schrieb: „Rassismus hat keinen Platz im Fußball oder im Leben, wir müssen weiter dafür kämpfen, dass diese Taten verschwinden. Es ist eine Schande, dass diese Dinge im Jahr 2025 immer noch passieren.“

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Barcelona war in Getafe früh durch Joules Koundé in Führung gegangen (9.), Mauro Arambarri glich noch vor der Pause aus (34.). Trotz bester Chancen gelang es den Katalanen nicht, einen Dreier einzufahren – ein Dämpfer nach den Erfolgen des Flick-Teams in der Supercopa und in der Copa del Rey.

Weil Atlético Madrid völlig überraschend mit 0:1 bei Aufsteiger CD Leganés aus dem Großraum Madrid verlor, machte Barça immerhin ein Punkt auf den Spitzenreiter gut – hat aber immer noch fünf Punkte Rückstand auf den Rivalen.



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