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Die Wettbüros haben gesprochen: Arsenal und Galatasaray führen das Rennen um Rafael Leao an. Der Offensivspieler von AC Milan wünscht sich öffentlich eine neue Herausforderung – jetzt taxieren Buchmacher seine nächste Station. Quote 5 für die „Gunners“, Quote 5 für Istanbul, berichtet die italienische Sport-Zeitung „Corriere dello Sport“. Manchester United folgt dahinter.

Laut Buchmachern ist das Rennen offen. Zwar werden zwei Klubs favorisiert, doch die Abstände sind gering. Ein Transfer bis zum 1. September wird für Arsenal mit Quote 5 gelistet. Der Grund: Trainer Arteta sucht einen schnellen Flügelspieler für die linke Seite. Leao passt ins Profil.

Zur Erklärung: Eine Quote von 5,0 spricht für einen ernst zu nehmenden Favoritenwert. Wenn Arsenal und Galatasaray beide mit dieser Quote geführt werden, bedeutet das: Beide sind Top-Favoriten bei Leao. Die Buchmacher schätzen die Wahrscheinlichkeit grob auf etwa 20 Prozent je Klub.

Türkei als echte Alternative

Identische Chancen räumen die Wettanbieter Galatasaray ein. Auch hier steht die Quote bei 5. Ein Wechsel in die Süper Lig wäre sportlich ein Schritt aus den Top-5-Ligen heraus, finanziell aber durchaus reizvoll. Die Istanbuler haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie internationale Stars locken können.

Manchester United liegt knapp dahinter. Quote 6 für die „Red Devils“, die ebenfalls Interesse zeigen sollen. Chelsea und Fenerbahce werden mit jeweils Quote 9 gehandelt. Die gleichen Chancen werden einem saudi-arabischen Verein eingeräumt – ebenfalls Quote 9.

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Quelle: BILD

Vertrag läuft noch lange

Leaos Situation bei Milan ist kompliziert. Sein Vertrag bindet ihn noch bis 2028 an die „Rossoneri“, der Marktwert liegt bei geschätzten 50 Millionen Euro. Doch seine jüngsten Aussagen haben für Unruhe gesorgt. Der Offensivspieler erklärte, alles für den Klub gegeben zu haben. Nun wolle er den nächsten Schritt gehen.

Milan steckt ohnehin in einer Umbruchphase. Die Worte des Angreifers kommen zur Unzeit. Die Frage lautet: Welcher Verein ist bereit, die geforderte Summe zu zahlen? Auch bei Bayern wurde Leao im vergangenen Transferfenster diskutiert, Gespräche sollen aber „nicht zielführend“ gewesen sein.

Leao selbst soll die Premier League bevorzugen. Die anstehende Weltmeisterschaft will er als Bühne nutzen, um weitere Klubs auf sich aufmerksam zu machen.

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