Mainz-Sportvorstand Christian Heidel (61) steht mit seinem Klub vor dem Rückrunden-Start auf Tabellenplatz fünf.

In SPORT BILD erklärt der Manager den Aufschwung: „Unsere Mannschaft hat sich trotz bedeutender Abgänge schnell gefunden. Dazu sind die Zugänge direkt eingeschlagen. Ansonsten machen wir genau das, was wir in der Rückrunde auch gemacht haben.“

So richtig gefährlich ist aktuell Jonathan Burkardt (24), der sich der sich mit bisher elf Saisontoren sogar in die Nationalelf schoss.

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Quelle: BILD/Instagram @1fcm1965

Heidel gab ihm ein Winter-Wechselverbot. Jetzt sagt er über die Personalie: „So was ist doch normal: Wenn ein Spieler in Mainz so herausragend auftritt, wird er natürlich interessant für andere Klubs. Wenn es eine Situation geben sollte, dass Jonny auf uns zukommt und den nächsten, größeren Schritt machen will, dann werden wir reden.“

Und weiter: „Wir sperren niemanden ein, das wissen die Spieler und sind deswegen gerne bei uns. Aber aktuell ist das für beide Seiten kein Thema, Jonny ist mit vollem Herzen in Mainz.“

Allerdings steht er bei Lokal-Rivale Eintracht Frankfurt auf der Liste. Dazu war Burkardt in der Jugend Eintracht-Fan. „Sowas interessiert mich nicht“, sagt Heidel: „Und wenn man sieht, wie er in Frankfurt über unseren Sieg gejubelt hat, steht das für sich.“

Mainz-Boss Christian Heidel (61) hat in Sachen Jonathan Burkardt eine klare Haltung

Mainz-Boss Christian Heidel (61) hat in Sachen Jonathan Burkardt eine klare Haltung

Foto: Torsten Silz/dpa

Möglich ist ein Poker wie im Sommer bei Brajan Gruda (20), der für 31,5 Mio. nach Brighton ging.

An Summen denkt Heidel aber noch nicht und sagt: „Es gibt kein Preisschild für Jonny Burkardt. Und wenn es nach mir geht, wird das weder jetzt noch im Sommer, sondern erst in weiterer Zukunft ein Thema. Wichtig ist nämlich auch: Unser Verein ist kerngesund, hat keinen Cent Schulden und null Komma null Druck, jemanden verkaufen zu müssen.“

Auf Zugangsseite lag Heidel diese Saison vor allem mit dem Japaner Kaishu Sano (24/von Kashima Antlers) richtig, der vor der Abwehr alles im Griff hat.

Heidel: „Er spielt sehr beeindruckend und hat einen großen Anteil an der Art und Weise, wie wir im Moment performen. Dass jemand ohne jegliche Sprachkenntnisse in einem weit entfernten Land so schnell so immens wichtig wird, habe ich selten gesehen.“

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