In Leipzig flogen Trainer schon bei mehr Erfolg.

Im Oktober 2022 wurde André Haber gefeuert – nach einem verlorenen Ost-Derby gegen den SC Magdeburg und nur vier Punkten aus neun Spielen. Der SC DHfK war damals Drittletzter.

Sein Nachfolger Runar Sigtryggsson musste im Sommer gehen, nachdem der Klub nur auf Platz 13 landete und fünf Spiele in Folge verloren hatte.

Leipzig trifft Entscheidung zu Raul Alonso

Jetzt wären die Sachsen wahrscheinlich froh, in einer dieser sportlichen Situationen zu sein. Denn so prekär wie aktuell war es in der Daikin Handball-Bundesliga noch nie: 12 Spiele, kein Sieg, Tabellen-Letzter. Allerdings: Trainer Raul Alonso, der die Mannschaft zu Beginn der Saison übernahm, steht aktuell nicht zur Debatte.

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„Erst einmal geht es mit der Konstellation weiter“, bekräftigt Geschäftsführer Karsten Günther. „Wir haben es in der Konstellation aufgearbeitet und die Weichen für Gummersbach gestellt.“ Dort geht es am Samstag auf die Platte. Und nach der Blamage zuletzt bei Aufsteiger Minden (26:32) erhofft man sich da offenbar eine Reaktion der Mannschaft.

Günther: „Raul hat die Aufgabe, hat die Zügel in der Hand und kann das lösen. Natürlich macht man sich intensiv Gedanken, wie es weitergehen kann und Stand jetzt ist es so, dass es in der Konstellation erst einmal passiert.“ Bedeutet aber wohl auch, dass die Spiele in Gummersbach und spätestens daheim gegen Hannover (30. November) zu einer sichtbaren Wende führen müssen – oder man findet sich mit dem Gang in die Zweitklassigkeit ab.

Dass es Alonso nicht jetzt schon erwischte, hat sicher weitere Gründe. Natürlich spielen wirtschaftliche Zwänge eine Rolle. Denn mit Sigtryggsson (hat noch Vertrag bis Saisonende) muss der Klub derzeit schon einen zweiten Trainer weiter bezahlen. Holt man nun gar noch einen dritten Mann, müssten zusätzliche Mittel her. Die wiederum könnte man allerdings auch in eine Verstärkung für die (offenbar zu schwache) Mannschaft stecken.

„Selten gesehen“: Ist DAS der Handball-Treffer des Jahres?

Quelle: DYN

„Die Mannschaft steht jetzt in der Pflicht, ihre Dinger reinzuhauen. Dann gewinnen wir auch Spiele“, ist Günther weiter vom Team überzeugt. „Wir müssen an unser Leistungsmaximum herankommen.“ Falls das wirklich noch nicht erreicht ist, sollte der Chefcoach jetzt schnell dafür sorgen. Denn am Ende werden doch die Ergebnisse für oder gegen ihn entscheiden…

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