Satt ist Lionel Messi (38) noch lange nicht. Argentiniens Weltmeister will mit „La Albiceleste“ (die Weiß-Himmelblauen) beim anstehenden Turnier den WM-Titel erfolgreich verteidigen. Und: Der Offensivkünstler will weiter Boden gutmachen: im Kampf um die Rekordspieler-Krone.
Die trägt mit 228 Länderspielen ausgerechnet sein ewiger Rivale Cristiano Ronaldo (41). Messi kommt bisher auf 199 Partien. Mit dem Spiel gegen Algerien startet Argentinien in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bei der WM. Messi macht sein 200. Spiel.
Doch dass Messi Ronaldo noch einholt, ist realistisch. Erreicht der achtmalige Ballon-d’Or-Gewinner mit Argentinien am 19. Juli das Finale – und scheidet Portugal vorzeitig aus –, verkürzt Messi den Abstand schon während der WM.
Die Zeit spricht für den Argentinier. Er ist knapp zweieinhalb Jahre jünger als Ronaldo – und denkt nicht an ein Karriereende. „Ich liebe es, Fußball zu spielen, und ich werde es tun, bis ich nicht mehr kann“, sagte Messi zuletzt. Seine Motivation sei weiterhin enorm: „Ich bin konkurrenzfähig. Ich mag es, alles zu gewinnen – ich lasse nicht einmal meinen Sohn bei Videospielen gewinnen.“
Trainer Scaloni: „Der ganze Planet will Messi spielen sehen“
Der Superstar hat bei MLS-Klub Inter Miami einen Vertrag bis 2028 und will auch nach der WM für Argentinien spielen. Für Ronaldo soll dagegen nach dem Turnier in Portugals Nationalelf Schluss sein.
Messi ist voller Tatendrang. Er will Weltmeister werden. Das betonte der Superstar vor dem Turnierstart nochmals: „Die Leute sollen keine Zweifel daran haben, dass wir alles geben werden. Diese Mannschaft wird euch nicht im Stich lassen.“
Davon geht Trainer Lionel Scaloni (48) aus. Und er ist heilfroh, Messi zu haben – auf den die ganze Welt schauen wird. „Nicht nur Argentinier, der ganze Planet will ihn auf dem Platz spielen sehen. Er hat Einfluss nicht nur auf argentinische Fans, sondern auf Fans auf der ganzen Welt. Er ist wichtig für uns und bleibt das auch.“

