TTS-Player überspringenContinue reading article

Ex-UFC-Superstar Ronda Rousey (39) sorgt erneut für Schlagzeilen. Nach einer zehnjährigen Auszeit kehrte „Rowdy“ im Mai ins Rampenlicht zurück und besiegte Gina Carano (44) bereits nach 17 Sekunden durch Aufgabe. Obwohl die ehemalige UFC-Bantamgewichts-Championesse ihre MMA-Karriere direkt nach diesem Erfolg erneut für beendet erklärte, äußerte sie sich anschließend selbstbewusst über eine frühere Rivalin: Holly Holm (44).

Holm schrieb 2015 UFC-Geschichte, als sie Rousey mit einem spektakulären Kopftritt entthronte. Nachdem „The Preacher’s Daughter“ den jüngsten Sieg ihrer ehemaligen Gegnerin gegen Carano respektvoll kommentiert hatte, wurde Rousey auf einen möglichen Rückkampf angesprochen. Ihre Antwort fiel deutlich aus: „Ich würde sie fertig machen.“

Auge in Auge: Rousey (l.) und Holm vor ihrem epischen Kampf, den Holm gewann

Foto: Zuffa LLC via Getty Images

Diese Einschätzung stieß bei Ex-UFC-Kämpfer Matt Brown (45) auf wenig Zustimmung. In einem aktuellen Interview bezeichnete „The Immortal“ Rousey als „unerträglich“ und kritisierte insbesondere ihre öffentliche Kommunikation.

„Es ist cool, dass sie an sich selbst glaubt“, sagte Brown gegenüber MMA Fighting. „Aber Holly würde sie in einem erneuten Kampf fertig machen. Sie ist buchstäblich die einzige Person, die es nicht versteht.“

Brown nennt Rousey „unerträglich“

Brown führte seine Kritik weiter aus und machte deutlich, dass er Rousey selbst als größtes Hindernis für ihr öffentliches Image sieht.

„Sie ist ihr eigener schlimmster Feind. Sie wurde zu einem riesigen Star, und das ist großartig. Jeder hat ihren Kampf gegen Gina Carano gesehen. Sie ist nach wie vor ein großer Name, aber sie steht sich selbst im Weg. Sie ist unerträglich.“

Anschließend richtete er eine direkte Botschaft an Rousey: „Ich werde jetzt für fünf Sekunden ihr PR-Berater sein, und die Botschaft ist ganz einfach. Das ist dein PR-Tipp, Ronda: Halt einfach den Mund. Rede einfach nicht. Wir würden dich viel mehr mögen.“

Ex-UFC-Star Matt Brown

Foto: picture alliance/ZUMAPRESS.com

Rousey will nicht zurück in den Käfig

Trotz ihrer selbstbewussten Einschätzung eines möglichen Duells gegen Holm stellte Rousey klar, dass sie keine Pläne für eine weitere Rückkehr in den Käfig hat.

„Ich habe definitiv die Fähigkeiten, sie komplett zu dominieren und die Geschichte neu zu schreiben, aber das ist mir inzwischen nicht mehr wichtig“, sagte die 38-jährige UFC-Hall-of-Famerin. „Meine Kinder brauchen mich in ihrem Leben, und ich möchte für sie da sein. Das hier ist nicht mehr das Wichtigste.“

ttn-36