Er holte mit dem SC Magdeburg die Krone in Europa. Und dafür flunkerte er zuweilen sogar ein bisschen.

Trainer Bennet Wiegert durfte sich mit seiner Mannschaft am Ende der Saison über den Handball-Titel in der Champions League freuen. Auf dem Weg dahin trickste er seine Spieler jedoch das ein oder andere Mal aus.

SC Magdeburg: So trickste Wiegert seine Spieler aus

„Meine größte Stärke ist, authentisch zu sein. Ehrlich zu sein, so wie ich bin“, erklärte er in der Talkshow „Riverboat“ im MDR. Allerdings kann es der Erfolgstrainer damit nicht immer so genau nehmen…

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„Manchmal muss ich ihnen schon mehr Ruhe geben, als ich sie selbst verspüre“, verrät er im Hinblick auf seine Spieler. „Es gibt so Situationen, wo ich mit Situationen im Spiel nicht zufrieden bin und trotzdem im Reframing (Umdeutung, d. Red.) arbeite und sage, alles gut, ganz entspannt. Weil ich die nächste Situation erfolgreich bestimmen und nicht noch über die Vergangenheit diskutieren möchte.“

Er gibt aber auch zu: „Gelingt mir nicht immer. Das ist auch Emotionalität dabei. Aber eigentlich fühle ich mich in solchen Situationen super, super, super wohl. Weil ich weiß, dass ich da gut drin sein kann und ein Gefühl, ein Gespür dafür habe. Das stresst mich nicht.“

Was stresst ihn dann? Seine überraschende Aussage: „Ich sage zu Hause zu meinen Kindern und zu meiner Frau ganz oft: Ich kann euch sagen, was wahrer Stress für mich ist. Wenn ihr mich anruft und sagt: Wo bist du? Wir haben doch um 19 Uhr Abendessen verabredet und ich habe noch einen Spieler bei mir in der Kabine sitzen. Das ist für mich Stress.“

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