In der Saudi Pro League geht Cristiano Ronaldo auch mit 40 Jahren noch auf Torejagd, eine Verlängerung seines Vertrages bei Al-Nassr FC ist nicht unwahrscheinlich – doch es ist davon auszugehen, dass der portugiesische Superstar nicht mehr allzuviele Weltmeisterschaften spielen wird.
Umso überraschender ist es, dass er die kommenden Titelkämpfe in den USA, Mexiko und Kanada offenbar als gar nicht so wichtig empfindet.
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Im Gespräch mit dem britischen TV-Moderator Piers Morgan sagte CR7: „Es ist NICHT mein Traum, die WM zu gewinnen. Um was zu beweisen? Um zu beweisen, dass ich einer der Besten in der Geschichte bin? Dafür muss ich einen Wettbewerb mit sechs oder sieben Spielen gewinnen? Glauben Sie, das sei fair?“
Tatsächlich wird die WM 2026 die wohl letzte von Ronaldo sein. Im Zuge des Gesprächs sagte er auch, dass er schon bald zurücktreten werde: „Ja, ich kann mir meinen Rücktritt vorstellen. Es wird schon bald sein. Aber ich werde vorbereitet sein. Es wird schwer, ich werde mit Sicherheit weinen! Aber ich werde vorbereitet sein. Alles hat ein Ende, ich werde dann mehr Zeit für andere Dinge haben.“
Ronaldo sprach auch über seinen ehemaligen Herzensklub Manchester United. „Es macht mich traurig, Man United so zu sehen. Es ist immer noch einer der besten Vereine der Welt, ein Klub, der für immer in meinem Herzen sein wird, aus offensichtlichen Gründen. Aber United hat jetzt gerade keine funktionierenden Strukturen. Ich hoffe, dass sich das ändert. Man United ist noch immer in meinem Herzen, ich liebe sie.“
Er ist sich sicher: „Manchester United wird die Premier League in dieser Saison nicht gewinnen, sie liegen bereits zu viele Punkte zurück. Die Spieler sind zwar gut, aber einige von ihnen verstehen nicht, wie Manchester United funktioniert.“
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Ronaldos Meister-Tipp? „Arsenal kann die Premier League diese Saison gewinnen. Sie haben eine sehr gute Mannschaft. Man weiß nie, was in der Premier League passiert, es ist eine sehr schwierige Liga, aber es ist möglich, ganz sicher.“
Apropos Arsenal: CR7 gestand zudem, dass er vor vielen Jahren fast zu den Gunners gewechselt wäre, sagte: „Das ist eine wahre Geschichte. Ich war vor vielen Jahren kurz davor, zu Arsenal zu wechseln. Aber das ist die Vergangenheit. Aber ernsthaft, wenn ich mir Arsenal anschaue, dann betrachte ich sie nicht als Rivalen. Ich mag dieses Team, ich mag sie wirklich!“


