Hat diese Sperre größere Auswirkungen?

Weltmeister Lionel Messi muss sich in der MLS an die Regeln halten. Der Superstar von Inter Miami wurde für ein Spiel gesperrt, weil er nicht am All-Star-Game teilnahm.

Milliardär und Miteigentümer des Klubs – Jorge Mas – sagt daraufhin zu Reportern: „Leo Messi ist sehr verärgert. Ich hoffe, es hat keine langfristigen Auswirkungen.“

Mas weiter: „Wird es Auswirkungen auf Messis Wahrnehmung der Liga und ihrer Regeln haben? Ohne Zweifel. Lionel ist anders als alle anderen. Er will an Wettbewerben teilnehmen.“

Aktuell verhandelt Inter Miami mit Messi wohl über eine Verlängerung seines im Dezember auslaufenden Vertrages – und befürchtet offenbar, dass die Sperre ein Argument gegen eine erneute Unterschrift in Florida sein könnte.

Messi-Teamkollege Jordi Alba ereilt übrigens das gleiche Schicksal. Beide wurden von den Anhängern und Medien in den MLS-Kader für das Spiel gegen die mexikanische Liga MX gewählt. Doch ohne medizinische Gründe blieben sie dem Event fern. Die Konsequenz: Eine Spielpause gegen Cincinnati am Samstag.

„Ich weiß, dass Lionel Messi diese Liga liebt“, erklärte MLS-Chef Don Garber. „Kein Spieler hat mehr für die Major League Soccer getan als Messi.“ Doch die Regeln sind klar: „Wir mussten die Teilnahme-Richtlinien durchsetzen.“ Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, betonte Garber.

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Quelle: instagram/iamzlatanibrahimovic

So zeigt die MLS, dass auch Superstars sich an die Regeln halten müssen. Ob diese Regeln aber auch künftig gelten, ist offen. Sie sollen wohl geprüft werden.

Eine Woche nach dem Aus bei der Klub-WM (0:4 gegen Paris Saint-Germain) ging für Messi der Liga-Alltag in den USA wieder los. Dabei stand er in allen fünf Spielen von Miami über 90 Minuten auf dem Rasen, schrieb dabei mit vier Doppelpacks in Serie Geschichte.

Bleibt für Inter Miami zu hoffen, dass Messi aus der Sperre keine weitreichenden Konsequenzen zieht und dem Klub weiterhin erhalten bleibt …

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