Schocker-Start in den größten Basketball-Knaller des Jahres!

March Madness, das 64-Teams-Turnier im amerikanischen College-Basketball, ist gestartet mit dem 1. Spiel zwischen den Creighton Bluejays und den Louisville Cardinals (89:75). Das Ziel ist der legendäre Alamodome in San Antonio. Dort findet am 5. und 7. April das Final Four statt.

Der Streamingdienst Dyn (gehört wie SPORT BILD zu Axel Springer/Anzeige) überträgt insgesamt 30 Spiele des College-Wahnsinns mit Original-Kommentar live. Davon ab der Runde der besten 32 sogar jedes Spiel.

Der Hingucker bei Louisville: James Scott (19/trägt die Rückennummer 0) trägt eine echt gruselige Maske, die an den Serienkiller Hannibal Lecter aus dem Film „Das Schweigen der Lämmer“ („The Silence of the Lambs“) erinnert. Die „New York Times“ zieht Parallelen zum Batman-Bösewicht Bane in „The Dark Knight Rises“.

Die Maske ist kein Gag, sondern hat einen ernsten Hintergrund: Scott hechtete am 8. Februar in einem College-Basketball-Spiel nach einem Ball, als ein gegnerischer Spieler der Miami Hurricanes ihn im KFC Yum! Center so unglücklich traf, dass sein Gesicht voll aufs Spielfeld schlug. Folge: Der junge Forward blutete stark, verlor beide Vorderzähne und erlitt schwere Zahn- und Gesichtsverletzungen.

Schocker zum Turnier-Start: Hannibal-Lecter-Maske bei March Madness

Mithilfe von 3D-Drucktechnologie wurde eine Schutzmaske entwickelt, die den verletzten Bereich schützt. So konnte Scott wieder spielen und wurde von Fans, Mitspielern und Medien in Anlehnung an Hannibal Lecter nur noch „Silence of the Slams“ genannt. Coach Pat Kelsey sagt über Scott: „Sie mussten Knochenfragmente aus seiner Oberlippe ziehen. Es war wirklich schlimm. Und er schrieb mir vom Zahnarztstuhl aus: ‚Morgen bin ich wieder fit fürs Training. Und am Mittwoch spiele ich.‘ Er ist hart wie Stahl, wenn er das Ding anhat.“

Foto: BILD

Der Trainer witzelte vor Kurzem sogar über ihn gegenüber der Presse: „Ich habe das vor ein paar Wochen schon mal gesagt, als ich nach James und seiner Persönlichkeit gefragt wurde: Er ist so ein wundervoller Junge, aber ich sagte: ‚Mann, er würde sich lieber sechs Wurzelbehandlungen machen lassen, als zu einer Pressekonferenz zu kommen und mit Medien zu reden.‘ Ich glaube, er hat das wörtlich genommen.“

Playoff-Wahnsinn in den USA: Flaschenwurf-Eklat & Tränen-Drama

Teaser-Bild

Quelle: DYN Basketball

Im Erstrunden-Spiel in der Rupp Arena in Lexington/Kentucky kriegen Scott und seine Cardinals (an Nummer 8 gesetzt in South-Region des Brackets) punktemäßig in der ersten Halbzeit richtig was auf die Fresse gegen Creighton (an Nr. 9 gesetzt): Mit 34:49 geht es in die Kabine.

Kurios: Bei Louisville spielt Fan-Liebling Chucky Hepburn. Seinetwegen haben einige Zuschauer „Chucky, die Mörderpuppe“-Puppen dabei.

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Eklat in der Schlussphase: Cardinals-Coach Kelsey springt aufs Spielfeld, beschimpft den Referee. Dafür gibt es ein technisches Foul! Dann schmeißt ein wütender Fan eine volle Flasche Wasser aufs Spielfeld. Sechs Helfer machen das Parkett wieder trocken.

Am Ende ist es ein Start-Ziel-Sieg für Creighton (eine private Uni in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska).

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