Beim 2:1-Sieg gegen Genua ließ Napoli-Trainer Antonio Conte ausgerechnet Kevin De Bruyne auf der Bank. Stattdessen setzte er auf ein neu formiertes 4-3-3 mit David Neres – ein mutiger Schachzug, der sich am Ende auszahlte.
Conte verteidigt seine De Bruyne-Entscheidung
Alle Augen waren auf De Bruyne gerichtet. Der Belgier kam erst in der zweiten Hälfte – und leitete den Siegtreffer ein. Nach dem Spiel erklärte Conte bei DAZN, warum er auf den Superstar zunächst verzichtet hatte: „Wir müssen unseren Spielplan zwischen Serie A und Champions League managen. Gegen Pisa habe ich Anguissa und Lobotka geschont, heute – nach mehreren Spielen, in denen Kevin eine Schlüsselrolle hatte – habe ich mich für ein 4-3-3 entschieden. Aber er ist voll integriert, wir verstehen uns perfekt. Er ist sehr wichtig für uns, weil er, wenn wir mit vier Mittelfeldspielern spielen, viel Qualität einbringt.“
Antonio Conte (56)
Conte betonte außerdem, wie wichtig Rotation sei: „In der zweiten Halbzeit haben alle Einwechselspieler geholfen. Wir sind auf unserem Weg, verbessern die neuen Spieler, die stark werden und beitragen müssen.“
De Bruyne liefert Antwort auf dem Platz
Mit dem Erfolg gegen Genua bleibt Napoli zu Hause ungeschlagen – und steht nun mit 15 Punkten an der Tabellenspitze.
Schon wenige Tage zuvor hatte De Bruyne in der Champions League gegen Sporting CP seine Klasse gezeigt: Zwei Assists beim 2:1-Sieg – zum fünften Mal in seiner Karriere gelang ihm dieses Kunststück in einem Spiel der Königsklasse.
Keine Kinder!: Real Betis setzt auf Einlauf-Opis
Trotz Auswechslung in der 81. Minute blieb der Belgier ruhig und souverän. Zu den Spekulationen um Spannungen mit Conte sagte er anschließend: Es habe „nie ein Problem“ gegeben.
Auch Conte selbst stellte klar, dass zwischen ihm und seinem Mittelfeldstar alles bestens sei. Er bezeichnete De Bruyne als „einen der professionellsten Spieler im Kader“ und betonte, seine Entscheidungen seien rein taktisch begründet.


