Es kann zum Glück nur besser werden!
Das deutsche Biathlon-Team hat beim Weltcup in Östersund einen enttäuschenden Saisonstart hingelegt. Die Männer bleiben erstmals seit der Saison 2021/22 ohne Podium. Bei den Frauen sind nur zwei Top-Ten-Plätze und erstmals seit 2019 kein einziges Podium die Ausbeute.
Für die Biathletinnen ist es der schlechteste Saisonstart seit sechs Jahren!
Zumindest sorgten in der Verfolgung Vanessa Voigt (28) als Zehnte und Janina Hettich-Walz (29) als 15. mit Verbesserungen um 22 Plätze und der halben Olympia-Norm für einen halbwegs versöhnlichen Weltcup-Abschluss in Schweden. Den Sieg holte sich mit einem emotionalen Finish die Österreicherin Lisa Theresa Hauser (31). Sie hatte drei Jahre lang keinen Sieg mehr im Weltcup gefeiert.
Vanessa Voigt legte am Sonntag ein ordentliches Rennen hin
Zwei deutsche Athletinnen gingen am Sonntag gar nicht an den Start: Nachdem der DSV am Freitag mitgeteilt hatte, dass Biathlon-Aushängeschild Franziska Preuß (31) das Weltcup-Wochenende in Östersund wegen einer Erkältung abbrechen muss, konnte auch Selina Grotian (21) die Rennen wegen eines Infekts nicht beenden.
Bei den deutschen Männern sicherte sich Philipp Nawrath (32) als 13. des Jagdrennens am Sonntag nach Philipp Horn zumindest die Olympia-Norm. Den Sieg holte sich der Franzose Quentin Fillon Maillet.
„Gab noch keinen Zuschauer, der …“: Kommentator witzelt über peinlichen Fan-Fehlwurf
Der Sportdirektor des deutschen Biathlon-Teams, Felix Bitterling, versucht sich nach den ernüchternden Ergebnissen dennoch in Optimismus. Bitterling im ZDF: „Wir haben viel Solides gesehen, worauf man aufbauen kann und zeigt, dass wir im Sommer nicht alles falsch gemacht haben.“
Frauen-Bundestrainer Kristian Mehringer sagt mit Blick auf die nächsten Rennen ab Freitag in Österreich:[–> „Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Wir sind noch nicht ganz bei 100 Prozent und noch nicht ganz zufrieden. Aber wir sind in Schlagdistanz und hoffen, dass wir den Aufschwung Richtung Hochfilzen mitnehmen können.“


