Muskelbündelriss in der linken Wade. Ein Trainingsunfall, der Lucas Krzikalla (31) seit vier Wochen zu einer Pause zwingt. Doch der Rechtsaußen des SC DHfK Leipzig kämpft um die Rückkehr auf die Handballplatte in der Bundesliga.

„Ich hatte gerade mein Kontroll-MRT, da sieht das schon ganz gut aus“, freut er sich. „Ich darf jetzt so langsam beim Hallentraining mal wieder vorbeischauen. Mal schauen, wie ich das vertrage und wie die Wade reagiert. Muskelverletzungen brauchen halt ihre Zeit.“

Handball: Astronauten-Training für Bundesligaprofi

Interessant: Zunächst bereitete er sich mit einer Art „Astronauten-Training“ darauf vor, auf einem Apparat des Medizintechnik-Unternehmens AlterG, einem Anti-Schwerkraft-Laufband.

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Krzikalla, der 84 Kilo wiegt: „Da läuft man wie in einem Sack und kann dabei das eigene Körpergewicht einstellen – auf bis zu nur noch 30 Prozent. Das ist gelenkschonender und man kann den Bewegungsablauf wieder herstellen, ohne viel Schmerzen zu verspüren. Das ist wie ein bisschen wie auf dem Mond zu laufen und wirklich ganz praktisch. Eine sehr gute Behandlung.“

Die ihm hilft, vielleicht schon in Eisenach (21. Februar), aber spätestens gegen Potsdam (27. Februar) im ersten Heimspiel nach der WM-Pause wieder im Kader zu sein.

Lucas Krzikalla (m.) spielt seit 2012 beim SC DHfK Leipzig

Lucas Krzikalla (m.) spielt seit 2012 beim SC DHfK Leipzig

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Und das wird er übrigens auch über das Saisonende hinaus sein. Krzikalla, der seit 2012 im Klub ist, wird seinen auslaufenden Vertrag nach Informationen von SPORTBILD um ein Jahr verlängern. Offiziell soll es noch in dieser Woche werden.

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