Wieder kein Heim-Sieg – aber dennoch Jubel beim deutschen Weltmeister! Beim Sonntags-Rennen der Formel E auf dem Tempelhofer Feld landet der Weltmeister von 2024, Pascal Wehrlein (31), auf dem Podium, holt sich Platz 3. Den Sieg schnappt sich Jaguar-Pilot Mitch Evans – auf Rang 2 fährt Titelverteidiger Oliver Rowland (Nissan). Wehrlein führt nach den beiden Rennen in der deutschen Hauptstadt die Weltmeisterschaft an. Der Porsche-Fahrer nach dem E-Prix: „Es war ein toller Tag, Pole-Position, ein gutes Rennen. Wir können mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein.“
Eigentlich will Wehrlein endlich seinen Berlin-Fluch brechen, denn er hat hier noch nie ein Rennen gewonnen! Und der Tag startet perfekt für ihn. Er holt sich souverän die Pole-Position, fährt danach ein starkes Rennen vor heimischem Publikum. Am Ende reicht es wieder nicht ganz für den Sieg – doch mit dem dritten Rang nimmt das Wochenende ein versöhnliches Ende für den deutschen Rennfahrer.
Pascal Wehrlein beim Rennen in Berlin
Beim Berlin-Lauf am Samstag lief es nämlich gar nicht rund für Wehrlein. In etwa der Hälfte des Rennens passierte es: Kontakt mit Andretti-Pilot Jake Dennis. Reifenschaden! Danach lag ein Podium in weiter Ferne, die Punkte waren futsch. Der Weltmeister-Pilot landete auf Rang 19.
Große Wehrlein-Enttäuschung am Samstag
Wehrlein nach dem Samstags-E-Prix: „Das Rennen lief an sich ganz gut, wir hatten am Anfang den Plan, ein bisschen Energie zu sparen und zurückzufallen. Das war die richtige Strategie. Dann ein kleiner Kontakt mit Dennis, das hat das Ventil an meiner Felge kaputt gemacht, innerhalb von zwei Kurven war die Luft aus meinem Reifen. Da war das Rennen vorbei, wir mussten den Reifen wechseln und sind dem Feld dann hinterhergefahren.“
Den Sieg beim Berlin-Rennen Nummer 1 schnappte sich Wehrleins Teamkollege Nico Müller – es war sein erster Formel-E-Sieg überhaupt! Müller nach seinem Hammer-Rennen euphorisch: „Es ist unglaublich.“ Zu SPORT BILD sagt er: „Hier vor den deutschen Fans mit Porsche zu gewinnen, das macht mich sehr stolz. Ich bin einfach dankbar für das Team, das so viel harte Arbeit hier hineinsteckt.“

