Nach dem 2:2 gegen Mainz schlägt der Vize-Kapitän Alarm!

Bayern-Star Joshua Kimmich (30) sagte nach dem Abpfiff am Sonntag: „Wir waren sehr, sehr oft in Rückstand in den vergangenen Wochen.“ Was er damit meint: In sechs der vergangenen acht Pflichtspiele lagen die Bayern zwischenzeitlich zurück!

Im Spiel gegen Mainz waren die 05er von der 67. Minute an 2:1 in Führung – bis zum Ausgleich in der 87. Minute. Davor gerieten Kimmich und Co. auch schon gegen Sporting Lissabon (3:1 nach 0:1), St. Pauli (3:1 nach 0:1), Arsenal (1:3), Freiburg (6:2 nach 0:2) und Union (2:2) in Rückstand.

Bayern-Trainer Vincent Kompany beim 2:2 am Sonntag gegen Mainz 05

Foto: Dennis Brosda

Eine deutliche Trendwende, denn zu Saisonbeginn waren die Bayern in ihren ersten 13 Spielen stets in Führung gegangen!

Dann gab es Ende Oktober im DFB-Pokal gegen den 1. FC Köln (4:1) den ersten Rückstand. Seither wiederholt sich dieses Szenario in den letzten zwei Monaten immer wieder.

Kimmich erklärt auf BILD-Nachfrage zu den Gegentoren:[–> „Es sind schon immer Situationen, die wir besser verteidigen können. Gerade die Standardsituation – das müssen wir besser wegverteidigen. Wir müssen auch weniger zulassen, also dass es auch weniger Ecken, weniger Freistöße, weniger Einwürfe gibt. Das muss man auf jeden Fall verbessern, dass wir da nicht so oft in Rückstand geraten.“

Kimmich sieht allerdings nicht nur defensiv, sondern auch offensiv Verbesserungsbedarf. Der DFB-Kapitän sagt: [–>„Ich habe auch das Gefühl, dass wir die Spiele nicht mehr so früh entscheiden konnten. Gerade im Sommer haben wir oft schon zur Pause hoch geführt. Das haben wir jetzt nicht mehr so geschafft. In Zukunft müssen wir es wieder so gestalten, dass wir die Spiele früher entscheiden. Wenn du die Spiele nicht entscheidest, dann bleiben sie einfach immer offen. Dann ist immer alles möglich im Fußball – entweder durch einen Standard oder durch einen langen Ball oder durch einen super Pass.“

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Quelle: BILD

Das hat die Elf von Coach Vincent Kompany (39) gegen Mainz schmerzhaft zu spüren bekommen.

Wenn es nach Kimmich geht, soll die Beinahe-Blamage gegen den Tabellenletzten als Lerneffekt dienen: für das letzte Liga-Spiel dieses Jahres am 21. Dezember (17.30 Uhr/DAZN) in Heidenheim – aber vor allem für 2026, wenn es um die Titel geht!

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