Herbert Hainer (71) will Präsident des FC Bayern bleiben. Wie der Rekordmeister am Montag bekannt gab, stellt sich Hainer auch bei der kommenden Jahreshauptversammlung im Herbst rund um das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen (31. Oktober bis 2. November) den Mitgliedern erneut zur Wahl.
Zuvor wird Hainer dem Verwaltungsbeirat am 5. September formell als Kandidat vorgeschlagen.
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Der ehemalige Adidas-Boss (2001 bis 2016), der bereits seit 2002 im Aufsichtsrat des Rekordmeisters sitzt, hatte das Präsidenten-Amt im November 2019 als Nachfolger von Bayern-Patron Uli Hoeneß (73) übernommen. Vor drei Jahren wurde er mit 83,3 Prozent Ja-Stimmen der Mitglieder wiedergewählt.
Nun soll eine dritte Amtszeit folgen!
Hainer auf der Website: „Es ist eine Ehre für mich, Präsident des FC Bayern zu sein, und ich würde mich freuen, wenn mich der Verwaltungsbeirat erneut als Kandidat nominiert. Bereits als junger Kerl stand ich im Fanblock: Ich empfinde es als eine große Verantwortung für uns alle, diesen Verein mit seiner einzigartigen Fangemeinde kontinuierlich gemeinsam weiterzuentwickeln, damit alle stolz auf unseren FC Bayern sein können.
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Und weiter: „Es geht um Leidenschaft, Mut, Klarheit – und um Miteinander. Ich habe immer gesagt, ich möchte der Präsident von allen sein – Dialog ist mir wichtig, und auch hier hat der Verein in den vergangenen Jahren Maßstäbe gesetzt. Zum 125-jährigen Bestehen zählen wir aktuell 410.000 Mitglieder: Das spricht für sich. Der FC Bayern soll eine Heimat für alle sein. Dafür steht unser Präsidium – auch in Zukunft.“
Neben Hainer stehen auch Vizepräsident Professor Dr. Dieter Mayer (69, seit 2016 im Amt) und Walter Mennekes (77, ebenfalls seit 2016) erneut zur Wahl.
Der genaue Termin der Jahreshauptversammlung steht noch nicht fest und soll bekannt gegeben werden, sobald die DFL voraussichtlich Anfang September das Spiel gegen Leverkusen terminiert hat.

