Das werden wohl harte Verhandlungen …

Der italienische Spitzenklub Juventus Turin ist mit einem ersten Angebot für Wunschspieler Ronald Araujo gescheitert.

Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der Serie-A-Klub starkes Interesse am uruguayischen Innenverteidiger hat. Eine erste Offerte ließ offenbar nicht lange auf sich warten.

Wie die Barça-nahe Zeitung „Mundo Deportivo“ berichtet, haben die Katalanen aber umgehend abgelehnt – mit einer deutlichen Nachricht Richtung Italien: „Er ist nicht auf dem Markt“.

Zudem versicherten die Spanier, dass man Araujo als wichtigen Baustein im Team von Ex-Bundestrainer Hansi Flick für die Rückrunde ansehe.

Ist Araujo damit unverkäuflich? Nein!

Wie das Blatt weiter berichtet, würde Barça den Verteidiger-Star in diesem Winter nur für eine Ablösesumme von mindestens 70 Millionen Euro ziehen lassen. Der Vertrag des Uruguayers läuft im Sommer 2026 aus, Barça sieht diese Ablöse daher aus gerechtfertigt an.

Was Barça in die Karten spielt: Die „Alte Dame“ ist auf neue Spieler angewiesen – vor allem in der Abwehr drückt der Schuh gewaltig. Innenverteidiger-Star Bremer (27) wird mit einem Kreuzbandriss noch mehrere Monate fehlen. Auch Außenverteidiger Juan Cabal (24) muss am Kreuzband operiert werden, fehlt noch lange.

Was macht er denn da?: Mourinho plötzlich im Teamkreis vom Gegner

Quelle: X: @football_tweet

Juve kann derzeit keine Mega-Transfers stemmen

Es wird erwartet, dass Juve das Angebot jetzt noch mal nachbessert. Ob es aber an die geforderten 70 Millionen Euro heranreichen wird, ist doch sehr zweifelhaft. Denn wie auch Barça sind die Turiner schon länger in finanziellen Schwierigkeiten. Das Geschäftsjahr 2023/24 hatten die Italiener mit einem Verlust von knapp 200 Millionen Euro abgeschlossen. Mega-Transfers sind derzeit eigentlich nicht drin.

Araujo hatte nach einer Oberschenkelverletzung zu Saisonbeginn seinen Stammplatz bei Barça verloren. Um wieder Spielpraxis zu sammeln, will er daher zu einem anderen Klub. Barcelona will ihn eigentlich halten, hat aber bereits vermittelt, dass er spätestens im Sommer verkauft wird, sollte er seinen Vertrag nicht vorzeitig verlängern.

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