Adios Spanien, Buongiorno Italien?

Verteidiger Ronald Araujo galt beim FC Barcelona vor Kurzem noch als unersetzlich, ist bei den Katalanen Vize-Kapitän und wurde sogar vom FC Bayern umworben. Jetzt könnte es für den Uruguayer einen Blitz-Transfer geben.

Wie die italienische „Gazzetta dello Sport“ schreibt, ist sich Araujo mit Juventus Turin über einen Wechsel einig. Die „Alte Dame“ ist in der Abwehr auf der Suche nach Verstärkung und will den Barça-Star verpflichten. Auch Araujo soll heiß auf einen Wechsel nach Italien sein. Bis jetzt haben die Katalanen allerdings noch keine Wechsel-Freigabe gegeben.

Seitdem Ex-Bundestrainer Hansi Flick (60) bei Barcelona an der Seitenlinie steht, haben einige Talente den Durchbruch geschafft und sind auf die nächste Leistungsstufe geklettert.

Anders bei Araujo. Der Verteidiger-Star hat Barça fast den kompletten Sommer wegen einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung gefehlt. Insgesamt 22 Spiele hat er verpasst. Am vergangenen Samstag gab er beim Pokal-Spiel gegen Viertligist UD Barbastro sein Flick-Debüt (4:0), trug direkt die Kapitänsbinde.

Weil Stammkeeper sich verletzt: Torwart-Sensation im Elfmeterschießen!

Quelle: AP

Doch: Hinter den Stamm-Innenverteidigern Pau Cubarsi und Inigo Martinez wird sich Araujo erstmal hinten anstellen müssen. Um nach seiner langwierigen Verletzung wieder Spielpraxis zu sammeln, strebt er wohl deshalb einen Wechsel an.

Bei Juventus sind die Verletzungs-Sorgen groß, die beiden Verteidiger Bremer und Juan Cabal fallen jeweils mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. Der Italien-Rekordmeister würde deshalb gerne Araujo für eine halbe Saison ausleihen. Als weitere Wunschkandidaten werden David Hancko (Feyenoord), Antionio Silva (Benfica Lissabon) und Kevin Danso (Lens) genannt.

Für das finanziell schwer gebeutelte Barça gilt allerdings wohl: Verkaufen oder nichts. Araujo hat aktuell einen Marktwert von 55 Mio. Euro (Quelle: transfermarkt.de). Bei einer Leihe würden sich die Katalanen zwar ein Millionengehalt für die Rückrunde sparen, es gibt aber aktuell wohl keine Anzeichen dafür, dass sie ihren Star-Verteidiger abgeben wollen.

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