Spannung im „Main Event“ am Montagabend bei der Handball-WM!
Beim Turnier in Dänemark, Norwegen und Kroatien trennen sich Schweden und Spanien im Duell der Handball-Giganten nach einem echten Krimi mit einem Unentschieden. Die Skandinavier ziehen als Erster in die Hauptrunde ein, die Spanier als Zweiter. Island schafft durch den Sieg gegen Slowenien den Gruppensieg.
Schweden — Spanien 29:29
Krasse Szene in der Schlussphase der ersten Hälfte:[–> Die Spanier im Angriff, plötzlich eine Lücke — freier Wurf mit Karacho! Voll auf die Zwölf! Schwedens Torwart-Legende Andreas Palicka wehrt den Ball mit dem Gesicht ab!
Palicka geht wie vom Blitz getroffen zu Boden, rappelt sich auf — und hämmert mehrfach gegen die Querlatte! Ein bisschen Wut, ein bisschen Eigenmotivation! Und was machen die Schiris? Die lassen weiterspielen! Wie bitte?
Torwart-Ikone Silvio Heinevetter, Experte im Studio bei Sportdeutschland.TV staunt:[–> „Eigentlich ganz klar zwei Minuten!“ Kommentator Tobi Schimon pflichtet ihm bei: „So frei zum Wurf kommend und dann voll auf die Nuss — das ist eigentlich eine Zwei-Minuten-Strafe.“
Interessant:[–> Heinevetter verrät als Co-Kommentator, wie er sich in der Bundesliga (er spielt bei Eisenach) auf die gegnerischen Würfe vorbereitet: „Ich guck nicht nur Siebenmeter, sondern auch Szenen aus den letzten fünf, sechs Spielen an. Auch die Erfahrung der letzten Jahre: Wie hat der früher gegen mich geworfen? Aber die Leute sind heutzutage so trickreich, da muss man auch manchmal spekulieren.“
Torwart völlig verwirrt: Das bislang verrückteste Tor der WM
Kurioser Moment vor dem Spiel:[–> Der schwedische Ex-Nationalspieler Adam Lönn ist zugeschaltet als Experte. Als der Rückraumspieler (spielt in Frankreich bei Pays d’Aix UC, wechselt im Sommer zu Bundesligist Leipzig) rumeiert bei der Frage, wie weit Schweden kommt, grätscht Heinevetter dazwischen: „Adam, nicht so wischiwaschi! Wo landet Schweden?“
Beide lachen

