In Frankfurt scheint es einen Zaubertrank für Stürmer zu geben. Fast alle, die Eintracht in den letzten Jahren verpflichtet hat, starteten durch – und brachten dem Verein im besten Fall bei einem Weiter-Verkauf richtig fette Ablösesummen. Wie Randal Kolo Muani (26/für 95 Mio. zu PSG) oder Omar Marmoush (26/bis zu 80 Mio. zu Manchester City). Der Nächste in dieser Reihe soll Jonathan Burkardt (25) werden.

Der Angreifer kam für 21 Millionen Euro (plus zwei Mio. Boni) von Liga-Konkurrent Mainz und ist die absolute Wunschlösung von Trainer Dino Toppmöller (44).

Bereits im Januar, als Marmoush zu Manchester City wechselte, wollte ihn Eintracht holen. Doch damals entschied sich der Nationalspieler (drei Länderspiele) dafür, erst mal in Mainz zu bleiben.

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Quelle: BILD/X

Burkardt, der bis 2030 in Frankfurt unterschrieben hat, sagt: „Die Art und Weise, wie um mich gebuhlt wurde, hat mir sehr gefallen. Mein Berater hat mir oft gesagt: ‚Sie melden sich schon wieder.‘ Es hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass man sich so um mich bemüht hat.“

Der Grund ist einfach: Burkardts Profil ist genau das, was Eintracht dringend braucht: aggressives und permanentes Anlaufen in hohem Tempo, aber vor allem Effizienz. Für seine 18 Liga-Tore (persönlicher Bestwert) brauchte er nur 72 Abschlüsse, heißt: Jeder vierte Torschuss war drin.

An dieser Stärke hat der neue Hoffnungsträger hart gearbeitet. Er erzählt: „Ich habe mir oft nach dem Training den Ball geschnappt und aufs Tor geschossen, und ich hatte tolle Ratgeber, wie Hermann Gerland bei der U21. Das ist dann über die Jahre immer besser geworden. Ich hoffe, dass ich das aufrechterhalten kann.“

In Frankfurt hoffen sie das auch. Zumal alle damit rechnen, dass der bisherige Top-Stürmer Hugo Ekitiké (23) den Verein noch in diesem Sommer verlässt. Bis zu 100 Mio. Ablöse sind im Gespräch.

Und noch eine Hoffnung haben sie: Dass Burkardt der erste Stürmer wird, der länger bleiben könnte und nicht schnell zum Spekulationsobjekt wird.

Er selbst sieht sich zumindest mittelfristig bei Eintracht: „Ich bin definitiv nicht hier, um den Verein als Sprungbrett zu nutzen. Für mich ist es enorm wichtig, dass ich mich identifizieren kann, dass es zu mir passt. Ich denke überhaupt nicht darüber nach, woanders hinzugehen. Ich kann gerne ein paar Jährchen bleiben.“

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