Dämpfer für den Bayern-Jäger!

Ratiopharm Ulm verliert in der Easycredit Basketball-Bundesliga mit 92:71 bei den MHP Riesen Ludwigsburg. Im Derby zwischen den beiden Teams in Baden-Württemberg (das 79. in diesem Fall übrigens), die knapp über 100 Kilometer trennt, ist bekanntlich immer was los!

Bei Ludwigsburg fehlt der erkrankte John Patrick. Der Trainer sieht das Spiel zu Hause bei Dyn. Point Guard Justin Simon mahnt vor dem Spiel: „Das zweite, dritte Mal, dass er nicht dabei ist. Da müssen die Leader vorangehen!“

Dass der Amerikaner zum „unangenehmsten Spieler der Liga“ gewählt worden ist, findet er super. Sein Kommentar: „Darauf sind wir als Team stolz, dass wir immer aggressiv sind und immer für Chaos sorgen auf dem Parkett.“

Trainer ruft in Kabine an: Verrückter Telefon-Trick in der Basketball-Bundesliga

Im Spiel erwischen die Ludwigsburger den besseren Start, gewinnen das erste Viertel durch einen Schlussspurt vom 12:12 (8.) zum 22:12. Mit 41:28 geht es in die Pause. Das Ende einer wilden ersten Hälfte mit mehr als 20 Foul-Pfiffen.

Kurioses Interview: Dyn-Reporter Florian von Stackelberg trifft Lars Masel, den Assistenz-Coach und Patrick-Vertreter bei den Riesen — enthüllt einen verrückten Telefon-Trick!

Frage: „Lars, gab es einen Anruf in der Kabine von Headcoach John Patrick?“

Antwort: „Ja! (Pause)! Natürlich. Er ist leider zu Hause, krank, hat uns aber die Hinweise gegeben, die wir brauchen, um jetzt mit viel Energie in die zweite Halbzeit zu gehen.“

Frage: Welche Hinweise sind das denn?

Antwort: „Weiter kämpfen, die Rebounds holen und vor allem in unserer Defense gewisse Sachen verbessern.“

Frage: Die gewissen Sachen, kannst Du die noch kurz konkretisieren?

Antwort (lachend und ungeduldig): „Es wäre nett, wenn ich jetzt zur Mannschaft könnte.“

Foto: BILD

Der Reporter beendet das Gespräch ebenfalls lachend: „Mach ruhig! Alles klar!“ Dann düst Massel schnell zu seinen Spielern.

Zu Beginn des dritten Viertels hätte Patrick sicherlich gerne seine Spieler wieder angerufen. Denn plötzlich gibt Ulm den Ton an, kommt Punkt für Punkt ran. Allerdings wehren die Riesen den Angriff ab — gehen mit 61:49 in das letzte Viertel.

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Teaser-Bild

Quelle: BILD/Instagram

Schreck sechs Minuten vor Ende: Ezra Manjon, der bisher beste Ludwigsburger, muss verletzt raus, hält sich die Wade. Drei Minuten später steht er wieder auf dem Feld.

Für Lars Masell übrigens der dritte Sieg in dieser Saison, wenn Patrick ausgefallen ist.

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