Die australische TV-Reporterin Danika Mason hat mit einem Alkohol-Auftritt in einer Live-Schalte für ihren Sender Channel Nine bei Olympia für Wirbel gesorgt! Vor laufender Kamera wirkte Mason deutlich angeschlagen. Immer wieder lallte sie leicht, sprach teils wirr über Kaffeepreise in Italien, verlor den Faden und war teilweise sogar kaum mehr zu verstehen.
In den sozialen Medien ließen die Reaktionen nicht lange auf sich warten: Zuschauer diskutierten hitzig über den ungewöhnlichen TV-Moment.
Danika Mason während ihrer verkorksten Live-Schalte
Wenig später stellte sich die Reporterin erneut live vor die Kamera – diesmal mit klarer Botschaft. „Und Leute, bevor wir Schluss machen, wenn das in Ordnung ist, möchte ich mir einen Moment Zeit nehmen, einfach um mich zu entschuldigen“, begann sie sichtlich ernst.
Olympia-Moderatorin entschuldigt sich für Alkohol-Auftritt
Dann wurde sie deutlich: „Ich bin ein bisschen verlegen. Ich habe die Situation total falsch eingeschätzt. Ich hätte vorher nicht trinken sollen, besonders unter diesen Bedingungen. Es ist kalt, wir sind auf großer Höhe und ich hatte auch kein Abendessen. Aber ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Es entspricht nicht dem Standard, den ich an mich selbst stelle. Also sage ich: Es tut mir wirklich leid … und ich bin dankbar für all die Nachrichten, die ich erhalten habe.“
Im Studio bemühte man sich derweil, die Wogen zu glätten. Moderator Karl Stefanovic, seit Jahren eine feste Größe im australischen Fernsehen, nahm die Situation mit Humor und sagte augenzwinkernd, er wisse „nicht einmal, wovon sie spricht“. Kollegin Jayne Azzopardi betonte hingegen, wie hart Mason arbeite – und stellte sich demonstrativ hinter sie.
Sogar die Politik mischte sich ein. Australiens Premierminister Anthony Albanese äußerte öffentlich Verständnis für die Journalistin. In einem Radiogespräch erklärte er, er habe das Video gesehen und stehe hinter Mason: „Ich bin pro Danika! Gut für sie! Sie ist in Italien … und sie war müde. Die Zeitverschiebung wirkt sich aus.“ Als im Studio scherzhaft angemerkt wurde, sie würde „feiern“, konterte der Regierungschef trocken: „Nichts zu sehen hier!“

