Die FIT/One Würzburg Baskets verlieren in der Basketball-Champions League in doppelter Overtime mit 115:119 gegen Promitheas Patras (Griechenland). Egal! Mit einem Sieg nächste Woche gegen Derthona Basket (Italien) im letzten Gruppenspiel kann der Bundesligist dennoch den Einzug in die Runde der letzten Acht klarmachen.
Bitter für die Franken: Würzburg hat jetzt die letzten fünf Spiele in Folge vergeigt. 2025 wurden bisher nur fünf von 15 Pflichtspielen gewonnen.
Schreck-Moment zu Beginn des zweiten Viertels: Würzburg-Star Jhivvan Jackson stürmt zum Korb der Griechen, wirft — und dabei verpasst ihm Gegenspieler Michail Lountzis einen fiesen Kopftreffer! Und zwar mit dem Ellenbogen voll auf die Rübe! Auch wenn das Ding nicht beabsichtigt, ist so was Fehl am Platz im Spiel.
Bei Würzburg-Sieg: Fieses Ellenbogen-Foul gegen Basketball-Star
Der Amerikaner schüttelt sich kurz, reibt sich den Kopf und blickt dabei in Richtung der Referees, die sofort gepfiffen haben. Zwei Freiwürfe — nur einer geht rein zum 23:20.
Mit 44:39 für die Gastgeber geht es in die Pause. Im Publikum sorgt der Name eines Gäste-Spielers für Erheiterung. Bei Patras spielt Simisola Shittu — bei dem es in der ersten Halbzeit mit nur zwei Punkte nicht gerade wie geschmiert läuft. Der in England geborene Kanadier stand 2019 und 2020 kurzzeitig bei den Chicago Bulls und dann noch mal 2022 kurz bei den Orlando Magic unter Vertrag, kam aber zu keinem NBA-Einsatz.
Bei Würzburg fehlt der kurzfristig erkrankte Lukas Wank. Youngster Hannes Steinbach rutscht in die Start-Formation.
Mit 68:60 gehen die Baskets ins vierte Viertel.
Sie sitzen in der ersten Reihe: Halbe NBA jagt Nowitzki-Nachfolger
Wirbel sechs Minuten vor Ende: Würzburgs Calvin Wishart wirft beim 74:70 einen Dreier als die Shotclock-Sirene dröhnt. Die Schiris zeigen sofort an: Zählt nicht! Baskets-Coach Sasa Filipovski bemüht sofort seine Coach-Challenge. Die Unparteiischen gucken sich alles noch mal in Zeitlupe an, spulen die Bilder vor und zurück. Die Entscheidung bleibt bestehen! Die Würzburger schütteln fassungslos den Kopf.
Mega-Spannung in der Schlussphase: 16,4 Sekunden vor Ende steht es 85:85, die Gastgeber im Ballbesitz. Jhivvan Jackson verdaddelt den Ball. Overtime! Dort bleibt es eng! Irre, Würzburg schafft mit drei verwandelten Freiwürfen durch Mike Lewis das 102:102 — es geht in die nächste Overtime!
Was ist das denn? 115:117 — Würzburgs Davion Mintz versemmelt einen sicheren Dunk, vergibt so das Unentschieden wenige Sekunden vor Schluss. Stattdessen punkten die Gäste und machen alles klar.


