Während der Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden (15. Januar bis 1. Februar) jubelt die deutsche Handball-Nationalmannschaft über das 32:29 im ersten von zwei Tests gegen Kroatien und das Hoch „Alfred“ mit Coach Alfred Gislason (66).
Freitagmorgen glühten in Zagreb nach dem Sieg beim Vizeweltmeister jedoch die Drähte. Die große Frage: Ist Tief „Elli“ stärker als Hoch „Alfred“ und kann die Reisegruppe des Deutschen Handballbundes (DHB) die Rückreise an ihren Vorbereitungs-Standort Hannover planmäßig antreten?
Handball-Nationalmannschaft zittert um Rückflug
Geplant ist, dass Mannschaft und Staff um 14.35 Uhr mit der Lufthansa-Maschine LH 1405 in Zagreb startet und 16.10 Uhr in Frankfurt landet. Von dort soll es um 17.15 Uhr mit dem Flug LH 54 nach Hannover weitergehen, Landung um 18.10 Uhr.
Erstes Problem: „Elli“ hat Deutschland strichweise im eiskalten Würgegriff. Am Frankfurter Flughafen mussten am Donnerstagabend Maschinen umfangreich enteist werden, was zu zahlreichen Verspätungen und Starts nach Beginn des Nachtflugverbots führte. Auch am Freitagmorgen wird vor Verzögerungen gewarnt, obwohl der Betrieb zunächst „stabil“ angelaufen sei.
Zweites und größeres Problem in Hannover: Wegen des heftigen Schneefalls und Glatteises soll es zu zahlreichen Flugstreichungen und massiven Verspätungen kommen. Betroffen sein sollen unter anderem Verbindungen von und nach Frankfurt sowie München.
Benjamin Chatton (44), der Team-Manager der DHB-Auswahl, zu SPORT BILD: „Bisher ist alles noch okay. Aber wir wissen noch nicht, wie es nachher ist. Die Situation kann sich heute schnell verändern. Wir prüfen Alternativen.“ Heißt: Bleibt der Schneefall in Deutschland in der aktuellen Masse und die Schlechtwetterlage stabil, könnte es eventuell kompliziert werden.
Sonntag (18.05 Uhr) steigt in Hannovers ZAG-Arena das Test-Rückspiel gegen die Kroaten. Für Samstagnachmittag ist die letzte Trainingseinheit in der Multifunktionshalle an der Expo-Plaza angesetzt.

