Am Sonntag rückt Klaus Perwas (54) bei den Frankfurt Skyliners in die erste Trainer-Reihe. Wieder mal!
Perwas (seit 2008 im Klub) ist eigentlich Co-Trainer. Sprang aber schon mehrfach ein, wenn der Chef gefeuert wurde.
Wie oft genau? Perwas zu SPORT BILD: „Ganz ehrlich? Ich weiß es nicht – ich habe aufgehört zu zählen.“
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Genau eine Woche, nachdem Denis Wucherer (51) bei Frankfurt vor die Tür gesetzt wurde. Für Perwas kam die Entlassung sehr überraschend: „Wir waren auf dem Weg ins Trainingslager auf Mallorca. Zehn Minuten vor dem Abflug wurde ich informiert. Und nicht gefragt, ob ich die Mannschaft übernehmen will. Ich habe übernommen, ohne, dass mich jemand dazu aufgefordert hätte.“
Neuer Frankfurt-Trainer Klaus Perwas: „Ich wurde gar nicht gefragt“
Für den Co-Trainer der deutschen Weltmeister-Mannschaft von 2023 eine Selbstverständlichkeit.
Im Trainingslager des Tabellen-16. setzte der alt-neue Interims-Coach (erstmal bis Ende der Saison) auf Spaß: „In den ersten beiden Tagen haben wir versucht, die Mannschaft abzulenken. Es gab spielerische Turniere und wir haben uns von einem Wasserfall abgeseilt. Danach wurden wir wieder ernst, der Fokus war auf jeden Fall da.“
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Er sagt auch: „Ich habe nicht gesehen, dass irgendein Spieler wegen der Situation ein Fragezeichen auf dem Gesicht hatte. Alle haben gut mitgezogen.“
Wucherer hat die Mannschaft zu fünf Siegen aus 20 Spielen geführt. Und damit wahrscheinlich zum Klassenerhalt. Denn in dieser Saison wird es nur einen Absteiger geben und die BG Göttingen ist mit nur einem Sieg abgeschlagener Tabellen-Letzter.
Was also sind die Ziele von Perwas in Frankfurt? Er sagt: „So schnell wie möglich sicherstellen, dass wir auch theoretisch nicht mehr absteigen können. Und dann mal sehen, was nach oben noch geht. Wobei der Abstand schon recht groß ist.“
Für die Aufgabe gab es gute Wünsche aus der Basketball-Welt, auch von seinen Weltmeistern: „Mich haben viele Nachrichten erreicht, einige haben mir gratuliert. Andere haben mir einfach Glück gewünscht.“


