Jahrelang verzauberte Neymar (33) die gesamte Fußballwelt, brillierte als Dribbling-Künstler bei Barcelona und für Brasilien. Mittlerweile ist er nur noch ein Schatten seiner selbst, wurde erst in Saudi-Arabien aussortiert und erlebt jetzt einen Alptraum-Start bei seiner Rückkehr nach Brasilien.
Der Neymar-Absturz!
Ikonisches Trio: Luis Suárez (l./damals 28, heute 38), Neymar (damals 23, heute 33) und Lionel Messi (damals 27, heute 37)
Rückblick Sommer 2017: Neymar steht auf dem Höhepunkt seines Schaffens, bildet bei Barça gemeinsam mit Lionel Messi und Luis Suárez das geniale Trio „MSN“. Das einstige Wunderkind des FC Santos hat es geschafft und sich nach seinem 88-Millionen-Euro-Transfer aus der Heimat nach Spanien zu einem der besten Spieler der Welt entwickelt.
Trotzdem entscheidet sich Neymar in diesem Sommer, die Blaugrana zu verlassen, will aus dem Schatten des großen Messi heraustreten – und wechselt für die Rekord-Summe von 222 Mio. zu PSG.
Es ist der erste Schritt in einem über die Jahre immer steiler werdenden Absturz des Spielers, der in seiner Heimat als der legitime Nachfolger der Brasilien-Ikone Pelé gesehen wurde.
In Paris wird Neymar, der dort knapp 30 Millionen Euro im Jahr verdient, trotz fünf Meisterschaften nie so richtig glücklich. Den großen Wunsch der Klubführung, die Champions League zu gewinnen, kann auch er dem Verein nicht bescheren. Ein Anführer ist er gerade in der Königsklasse viel zu selten.
Nach sechs Jahren zieht es ihn 2023 nach Saudi-Arabien zu Al-Hilal, und damit endgültig aus dem Scheinwerferlicht des internationalen Fußballs.
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Über die Zeit bei PSG, die er ab 2021 gemeinsam mit Messi verbrachte, urteilte Neymar nach seinem Wechsel: „Wir sind durch die Hölle gegangen, er und ich.“
Und auch bei Al-Hilal wird der Kapitän der Nationalmannschaft nicht glücklich. Insgesamt steht er nur siebenmal für den Wüsten-Klub auf dem Feld, wird immer wieder wegen Verletzungen ausgebremst. Am Ende wird er sogar aussortiert!
Trainer Jorge Jesus vernichtend: „Neymar ist nicht mehr auf dem Niveau, das wir gewohnt sind.“

Neymar machte bei Al-Hilal ein Tor
Die Folge: Neymar feiert, zwölf Jahre, nachdem er Santos verlassen hat, Anfang 2025 seine Rückkehr zu seinem Jugend-Klub, wird dort frenetisch gefeiert. Kein Wunder: Bei Santos reifte er zum Weltklasse-Spieler, versprach bereits bei seinem Abgang seine Rückkehr.
Doch Neymar ist nicht mehr der junge, aufstrebende Superstar, der er war, als er Santos verließ.
Die ernüchternde Bilanz bisher: 3 Partien, kein Sieg, 188 Minuten Spielzeit, kein Scorerpunkt. Ein echter Alptraum-Start.
Dabei hatte er noch angekündigt: „Ich werde wie immer mein Bestes geben, um Santos dorthin zu bringen, wo es hingehört – an die Spitze.“
Sein Bestes, es ist vielleicht einfach nicht mehr gut genug …


