Der Europameister gibt einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt!

Marc Cucurella (26) hat ein intensives Jahr hinter sich: Neben dem Europameister-Titel mit Spanien etablierte sich der Verteidiger als Leistungsträger beim FC Chelsea. Doch auch abseits des Spielfelds ist das Leben des Profis herausfordernd.

Mit seiner Partnerin Claudia Rodriguez hat der Spanier drei Kinder: Mateo, Rio und Claudia. Kurz nachdem der Linksverteidiger im Sommer 2022 für 65 Millionen Euro zu den Blues nach London wechselte, erfuhr Cucurella und seine Frau die Autismus-Diagnose ihres ältesten Sohnes Mateo.

Jetzt spricht der Spanier darüber in einem emotionalen Interview mit dem Sender „La Media Inglesa“!

„Es ist schwierig. Niemand bringt einem bei, wie man ein Elternteil ist, aber am Ende muss man es lernen. Ein autistisches Kind versteht die Dinge nicht wie seine Geschwister, man muss lernen, es zu verstehen“, reflektiert der dreifache Vater.

Und weiter: „Es beeinträchtigt ihn sehr, man weiß nicht, wie man ihm helfen kann. In der regulären Schule kam er nicht gut zurecht, er wurde unruhig, er war nicht glücklich. Er passte sich nicht an und weinte die ganze Zeit. Das trifft einen tief: Man sieht sein Kind leiden, und weiß nicht, wie man ihm helfen kann.“

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Quelle: BILD

Die Diagnose seines Sohnes kam Hand in Hand mit einer schwierigen Phasen auf dem Platz. Zu Beginn seiner Chelsea-Karriere stand der Ex-Brighton-Profi wegen seiner hohen Ablösesumme unter großem Druck.

„Fußball lief nicht gut… und wir konnten keinen Weg finden, um ihm zu helfen, bis wir eine andere Schule in London gefunden haben. Sie helfen uns dort, wir führen Gespräche, man lernt, damit umzugehen, und man versteht es. Er macht sich verständlicher, aber man muss ihn kennenlernen“, sagt Cucurella über die Leidenszeit.

Trotz der Krankheit betont Cucurella, wie glücklich er ist, wenn er sieht, wie sich sein Sohn Mateo entwickelt: „Es gibt eine Kehrseite der Medaille. Alles wird härter, alles wird schwieriger. Aber es gibt auch eine gute Seite. Wenn man etwas erreicht, einen kleinen Schritt vorwärts macht, ist man viel zufriedener.

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