Den Totalschaden konnte Real Madrid gerade nochmal abwenden. Vier Tage nach der blamablen 2:5-Klatsche im Finale der Supercopa gegen den FC Barcelona mühten sich die Königlichen im Achtelfinale der Copa del Rey zu einem 5:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Celta Vigo.
Seitenhieb nach Supercopa-Zoff: DAS wird Vini Jr. nicht gefallen
Doch wie angeschlagen die Madrilenen derzeit sind, zeigte die Tatsache, dass das Team von Trainer Carlo Ancelotti gegen den Zwölften der spanischen Liga eine scheinbar sichere 2:0-Führung verspielte, in der Nachspielzeit nach einem ungeschickten Einsteigen von Raúl Asencio ein Elfmetertor zum Ausgleich kassierte (Marcos Alonso). Zuvor hatte Jonathan Bamba für die Gäste getroffen (83.), nachdem Kylian Mbappé (37.) und Vinicius Jr. (48.) Real auf die Siegerstraße gebracht hatten. In der Verlängerung wurde dann der eingewechselte Youngster Endrick mit seinen beiden Treffern (108., 119.) zum Helden, zudem traf Federico Valverde (112.).
Trotz des Happy Ends war es für einen Real-Spieler jedoch ein harter Abend: Aurelien Tchouaméni (24). Der französische Mittelfeldspieler wurde von Teilen der eigenen Fans ausgepfiffen. Grund dafür waren schwache Leistungen in der jüngsten Vergangenheit. Für nicht wenige Anhänger der Königlichen ist er einer der Hauptschuldigen für die Krise. Auch beim Treffer von Bamba sah er nicht glücklich aus. Das 4:2 von Valverde leitete er dagegen ein.
Tchouaméni: „Was dich nicht umbringt …“
Der Franzose reagierte in den sozialen Netzwerken auf die emotionale Achterbahnfahrt während des Spiels, postete bei Instagram mehrere Fotos der Partie und schrieb dazu: „Was dich nicht umbringt …“, dazu stellte er ein Emoji von einer Kopfmassage.
Neben Tchouaméni steht auch Lucas Vazquez (33) in der Kritik. Der dienstälteste Real-Profi überzeugte zuletzt ebenfalls nicht. Auch gegen ihn gab es Pfiffe der eigenen Fans, er spielte gegen Celta Vigo aber ebenso wie Tchouaméni durch.

