Unser Wolff steht wieder!
Zwei Tage nach der Geburt seines ersten Kindes wird unser Torwart-Titan Andreas Wolff (33, THW Kiel) beim finalen Test vor der Handball-Weltmeisterschaft am Samstag wieder in die Kiste zurückkehren.
In der mit 11.000 Zuschauern ausverkauften Barclays Arena in Hamburg ist Brasilien (16.20 Uhr, ZDF.de und Sportstudio.de) der Gegner.
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„Es ist klar, dass er spielt und auch anfängt“, erklärte Alfred Gíslason (65) am Freitag bei der Team-Präsentation. Der Bundestrainer hatte seine „Nummer 1 A“ am Donnerstag in Flensburg gegen Brasilien (32:25) noch pausieren lassen. Wolffs Lebensgefährtin Samira hatte am Vormittag in Kiel gesunden Nachwuchs zur Welt gebracht.
Nach BILD-Informationen wurde Andreas Wolff Vater eines Jungen.
„Es hat sich jeder für ihn gefreut. Alle sind glücklich“, erklärte Rechtsaußen Timo Kastening (29) nach dem Duell gegen die Südamerikaner in Flensburg.
Wolff mit Baby-Booster zur WM!
Gíslason setzt darauf: „Das wäre schön. Andi hat ein sehr gutes Jahr hinter sich, wo er für uns und in der Liga überragend gespielt hat. Wenn er sich durch das Vatersein noch mehr verbessert, würde sich kaum einer anderer mehr freuen als ich.“

Hat allen Grund glücklich zu sein! Nationaltorwart Andreas Wolff wurde am Donnerstag Vater
Wolff gab sich bei der Team-Präsentation entspannt. Mit der Lockerheit ist es spätestens am Mittwoch vorbei, dann startet die DHB-Auswahl im dänischen Herning gegen Polen (20.30 Uhr) in die WM. Die weiteren Vorrundengegner sind die Schweiz (17.1.) und Tschechien (19.1.).

„Wir fiebern dem Ereignis entgegen und freuen uns, wenn es endlich losgeht“, erklärt Kapitän Johannes Golla (27), der zu den 13 Profis im Kader zählt, die im vergangenen August die olympische Silbermedaille gewannen.
Der Flensburger Kreisläufer ruft Oslo (K.o.-Runde) als Ziel aus. „Wir gehören zum erweiterten Favoritenkreis, wollen ins Viertelfinale.“ Dafür müsste die deutsche Mannschaft dann nach Vor- und Hauptrunde von Dänemark in die norwegische Hauptstadt umsiedeln.
Gíslason gibt den Mahner und warnt: „Polen ist unser erstes Endspiel. Wir müssen da anders stehen als gegen Brasilien. Das ist ein Wegweiser für uns.“


