Kurz vor dem Jahreswechsel verkündet der FC Liverpool eine Personalentscheidung. Der Premier-League-Klub trennt sich von Aaron Briggs (38). Der Engländer war im Trainerteam um Chefcoach Arne Slot (47) bislang zuständig für die Standardsituationen.

Ein Grund: Bei den „Reds“ ist man mit der bisherigen Bilanz nach Standardsituationen mehr als unzufrieden. Bereits zwölf Gegentore hat Liverpool in dieser Premier-League-Saison nach Standards kassiert, zuletzt nach einer Ecke beim 2:1-Heimsieg gegen Schlusslicht Wolverhampton Wanderers. Damit weist der Klub die schlechteste Bilanz in Europas fünf großen Ligen auf.

Aaron Briggs (38) verlässt den FC Liverpool

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Schon vor der Wolverhampton-Partie hatte sich Arne Slot über die miesen Werte bei Standards beschwert. „Mit unserer Bilanz bei Standardsituationen ist es unmöglich, unter die ersten vier oder fünf zu kommen, geschweige denn die Meisterschaft zu gewinnen“, sagte der Coach und ergänzte: „Es ist sehr frustrierend, dass wir in dieser Saison dort stehen, wo wir stehen, denn zur Hälfte der letzten Saison hatten wir noch kein einziges Tor nach einer Standardsituation kassiert.“

Liverpool: Einvernehmliche Trennung von Trainer Aaron Briggs

Die Entscheidung, dass Briggs die Anfield Road verlässt, fiel einvernehmlich. In einer Vereinsmitteilung heißt es: „Der FC Liverpool kann bestätigen, dass Aaron Briggs seine Position als Trainer für Standardsituationen der ersten Herrenmannschaft aufgegeben hat.“

Und weiter: „Briggs kam im Juli 2024 zum Verein – zunächst als Trainer für individuelle Entwicklung – und trug in der vergangenen Saison als Mitglied des Trainerteams von Arne Slot zu unserem Premier-League-Titelgewinn bei. Er geht mit der Wertschätzung und den besten Wünschen aller im Klub.“

Laut Medienberichten wird die Stelle zunächst nicht nachbesetzt. Die Verantwortung für das Training von Standardsituationen soll künftig beim aktuellen Stab um Slot und seinen Assistenten Sipke Hulshoff und Giovanni van Bronckhorst liegen.

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