Das war abzusehen. Topfavorit Norwegen gibt sich auch im letzten Hauptrundenspiel der Handball-WM keine Blöße und zieht ebenfalls als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Damit steht fest: Die deutsche Mannschaft muss am Dienstag (17.15 Uhr, ZDF) ihr erstes K.o.-Spiel in Dortmund gegen Brasilien bestreiten.

Die Frauen aus Norwegen besiegen das Team aus Brasilien vor 6254 Fans in der Westfallenghalle ohne Mühe 33:14 (18:7).

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Quelle: BILD

DHB-Vorstandschef Mark Schober bezeichnet das Viertelfinale, als das „wichtigste Heimspiel des deutschen Frauenhandballs seit dem WM-Halbfinale 1997.“ 18 Jahre lang gab es keine Medaille, 17 Jahre lang stand kein deutsches Frauen-Team mehr in einem Halbfinale.

Xenia Smits (31) hier im Spiel gegen die Färörer Inseln

Xenia Smits (31) hier im Spiel gegen die Färöer Inseln

Foto: Marco Wolf

Deutschlands Abwehrchefin Xenia Smits (31): „Die Partie am Dienstag hat eine einzigartige Bedeutung, aber das ist natürlich ergebnisabhängig. Neben dem Olympia-Viertelfinale wird es das größte „do or die“-Spiel, das ich je gemacht habe, denn wenn wir das verlieren, sind wir keinen Schritt weiter als vorher, was das Endresultat betrifft. Wir haben es in der Hand, noch mehr zu erreichen.“

Handball-WM: Das ist der deutsche Viertelfinal-Gegner

Über 8000 Tickets sind für die Partie in der Dortmunder Westfalenhalle schon verkauft. Karten gibt es trotzdem noch unter: worldhandball25.com

Foto: BILD

Bundestrainer Markus Gaugisch (52), sieht das Spiel am Sonntagabend zwischen Norwegen und Brasilien live auf der Tribüne, ist optimistisch, glaubt an seine Mannschaft: „Ich wüsste nicht, was da schiefgehen sollte. Wir freuen uns alle, dieses Spiel spielen zu dürfen. Ich spüre keinen Druck, es ist eine Ehre und Freude. Wir werden nichts anders machen als zuvor.“

Brasilien hat gegen den großen WM-Favoriten aus Norwegen an diesem Abend keine Chance, schon nach zehn Minuten ist alles geklärt. Die Norwegerinnen um Superstar Henny Reistad (26) gehen schon nach 15 Minuten mit 10:2 in Führung, mit 18:7 in die Pause und geben den Sieg natürlich nicht mehr aus der Hand. Die Klatsche (33:14) ist gewaltig. Nach 40 Minuten steht es 25:8.

Wie stark Brasilien gegen Deutschland in zwei Tagen sein wird, kann man aus dieser einseitigen Partie nicht wirklich ablesen.

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