Die Heim-WM der Frauen steht vor der Tür. Das DHB-Team hat mit Bundestrainer Markus Gaugisch (51) das Vorbereitungstrainingslager in Schaffhausen in der Schweiz bezogen.
Die Vorfreude ist groß. Bevor die Mannschaft am 26. November in Stuttgart den WM-Auftakt gegen Island (18 Uhr, live Sporteurope.TV) bestreitet, stehen zwei Testspiele gegen die Schweiz an – am Donnerstag (19.15 Uhr) in St. Gallen und am Samstag (14.30 Uhr/beide DF1) in Göppingen.
Den Song kennt fast jeder: Schlager-Star stürmt Meister-Kabine
Bundestrainer Gaugisch: „Die erste Einheit liegt hinter uns, alle 17 Spielerinnen sind gesund angereist. Die Stimmung ist großartig. Für mich könnte es sofort losgehen. Jeder Tag, den ich jetzt noch warten muss, ist grausam.“
Wie gut die Stimmung ist, erlebte Team-Managerin Anja Althaus (43) hautnah bei der Ankunft. Die DHB-Mädels, am Montag besonders gut drauf, veräppelten mit einer sehr liebevollen Aktion ihre Team-Chefin.

Anja Althaus (43) wird herzlich von Emily Vogel (27) geknuddel und dabei der Rücken mit Aufklebern bestückt
Bei der Begrüßung gab es eine herzliche Umarmung von jeder Spielerin, doch die hinterließen nicht nur einen dicken Knuddeldrücker, sondern auf dem Rücken von Althaus einen Aufkleber. Die Challenge fürs Team: Wie viele Sticker der WM-Kampagne „Hands up for more“ bleiben am Rücken von Althaus kleben? Die Scherz-Aktion lief wie ein Länderspiel.
Team-Managerin Althaus bemerkte den Joke nicht, schmunzelte nach der Auflösung: „Das war ein Super-Spaß. Ich muss sagen, ich habe es gar nicht gemerkt. Ich dachte nur: Das sind so viele tolle Umarmungen und so viel Energie. Ich habe mich einfach über die herzliche Begrüßung gefreut, fand’s richtig cool. Ich hoffe, dass wir genau diesen Spaß und diese Leichtigkeit bei der WM mitnehmen. Es ist Zeit, tolle Momente zu schaffen, und das war schon mal ein toller Anfang.“
Warum testen die deutschen Frauen gerade gegen die Schweiz?
Gaugisch (machte bei der Klebeaktion selbstverständlich mit) erklärt: „Wir hatten schon in diesem Jahr sechs Spiele gegen die Topteams: zweimal Frankreich, zweimal Dänemark und zweimal die Niederländerinnen. Mir war wichtig, in Hinblick auf Reisestrapazen, Trainingseffektivität nichts in lange Flüge investieren zu müssen. Die Schweiz ist perfekt in der Phase, in der wir uns jetzt befinden. Es ist ein aufstrebendes Team mit guten Spielerinnen. Ich wollte einfach mit kurzen Wegen in die WM gehen.“


