DFB-Star Karim Adeyemi sorgte kurz vor dem entscheidenden Quali-Spiel gegen die Slowakei für Schlagzeilen – aber keine sportlichen. Der Nationalspieler hat einen Strafbefehl über 450.000 Euro wegen illegalen Waffenbesitzes akzeptiert.

Der BVB-Profi muss 60 Tagessätze à 7500 Euro zahlen – insgesamt 450.000 Euro. Laut Staatsanwaltschaft wurde der Strafbefehl bereits am 30. Oktober rechtskräftig.

Der Fall war auch Thema im ZDF. Experte Christoph Kramer fand klare Worte: „Das kann man auf gar keinen Fall gebrauchen, und wir wollen nichts verherrlichen, und das geht auch nicht. Trotzdem, als ich die Schlagzeile gelesen habe und die Geldstrafe gelesen habe, da dachte ich, der hat ’ne Panzerfaust im Keller oder so.“

Dann mahnt er: „Liebe Leute, also Waffen zu haben, ist scheiße. Waffen zu kaufen und zu besorgen, ist scheiße. Waffen gehören nicht in diese Welt, und seid einfach lieb zueinander. Er hat sie nicht benutzt, und es kommt für mich auch immer darauf an, was für eine Waffe, und von daher, ich will es nicht verherrlichen, aber mit einem Schlagring und dem Taser … Ich habe gedacht, der hat sonst was.“

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Quelle: BILD

Zum Schluss fordert Kramer: „Also, das kann keiner gebrauchen, aber wir wollen die Sache jetzt bitte auch wirklich nicht größer machen.“

Bundestrainer Julian Nagelsmann will den Fall nach der Partie gegen die Slowakei mit dem 23-Jährigen besprechen. Gegen die Slowakei saß Adeyemi zunächst nur auf der Bank.

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