Handball-Fans fiebern dem Super-Samstag entgegen!
Die vier Top-Teams der Daikin HBL treffen am Samstag in zwei Duellen aufeinander: Um 18 Uhr spielt Meister Berlin (4.) gegen Rekordmeister Kiel (3.), um 20 Uhr trifft Spitzenreiter Flensburg auf Champions-League-Sieger Magdeburg (2.).
Sport-Sender Dyn (gehört wie SPORT BILD zur Axel Springer SE) überträgt beide Kracher live.
Die Fans dürfen sich auf Handball der Extraklasse freuen – und auf geballte Offensiv-Power. Denn dabei prallen auch vier der besten Ballermänner der Liga aufeinander.
Füchse-Welthandballer [–>Mathias Gidsel[–> (26) führt die Torjägerliste mit genau 100 Toren aus elf Spielen an, dahinter folgt Kiels neuer Superstar [–>Elias Ellefsen á Skipagøtu[–> (23) mit 91 Treffern. Magdeburgs [–>Omar Ingi Magnusson[–> (28) liegt mit 85 Buden hinter Stuttgart-Oldie Kai Häfner (36) auf Rang vier, Flensburgs [–>Emil Jakobsen[–> (27) ist mit 70 Toren treffsicherster Außen der Liga.
Handball: Diese Spieler entscheiden den Super-Samstag mit Berlin, Kiel, Flensburg und Magdeburg
Während die dänischen Weltmeister und Olympiasieger Gidsel und Jakobsen sowie der zweifache Champions-League-Sieger Magnusson schon lange zur Weltspitze gehören, schöpft Ellefsen á Skipagøtu, genannt „Skippy“, erst seit dieser Saison sein enormes Potenzial aus.
Stefan Kretzschmar schwärmt vom Färinger in der neuen Folge von „Kretzsche & Schmiso“: „Ich sehe ‚Skippy‘ in einer überragenden Verfassung. Er entwickelt auch mittlerweile einen Habitus, der absolute Leader dieser Kieler zu sein. Er übernimmt diesen THW ja komplett.“
Sieht man ganz selten im Handball: Rudel-Bildung nach krassem Foul an Kiel-Star
Zuletzt beim 43:35-Spektakelsieg gegen Aufsteiger Bergischer HC nahm der Spielmacher 22 (!) Würfe, traf davon 14. Darin liegt auch noch ein Problem beim Mega-Talent: Seine Trefferquote von 65 Prozent ist die schwächste der vier Ballermänner. Gidsel kommt auf 75 Prozent, Jakobsen auf 77 Prozent, Magnusson trifft überragende 80 Prozent seiner Versuche.
Wie wichtig Jakobsen und Magnusson für das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter sind, zeigte sich auch unter der Woche im Europapokal: Magnusson kam bei Magdeburgs Sieg gegen Zagreb in der Champions League nur für fünf Siebenmeter auf die Platte, Jakobsen stand beim European-League-Erfolg im rumänischen Turda erst gar nicht im Kader.
Beide Stars wurden für den Bundesliga-Kracher geschont.


