PSG verliert langsam die Geduld.

Die Gespräche mit Juventus Turin über einen festen Transfer von Randal Kolo Muani stocken – und genau das bringt nun wieder Bewegung in den Fall. Laut „Teamtalk“ hat PSG begonnen, andere Optionen zu prüfen. Tottenham Hotspur wurde informiert – und denkt nun über einen eigenen Vorstoß nach.

Bereits im Januar hatten die Spurs Interesse an Kolo Muani gezeigt, zogen aber gegen Juventus den Kürzeren. Nun könnte sich das Blatt wenden: Juve will den Franzosen zwar halten, doch ist aktuell nicht bereit, die Forderungen aus Paris zu erfüllen.

Randal Kolo Muani (26/r.) im Duell mit Reals Antonio Rüdiger (32)

Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

55 Millionen Euro für Kolo Muani gefordert

PSG verlangt mindestens 55 Millionen Euro für den Angreifer, davon soll rund die Hälfte direkt fließen. Juventus bietet derzeit nur etwa 15 Millionen Euro als erste Rate – zu wenig für die Franzosen, die inzwischen die Geduld verlieren.

Tottenham will nun ausloten, ob ein Transfer machbar ist – sowohl mit Blick auf die Verhandlungen mit PSG als auch auf die Einstellung des Spielers. Kolo Muani hatte sich zuletzt klar auf Juventus konzentriert, weshalb nun geklärt werden soll, ob ein Wechsel nach London für ihn überhaupt infrage kommt.

Wichtig für die Spurs: Man will nicht als Druckmittel in den zähen PSG-Juve-Gesprächen herhalten, sondern nur handeln, wenn echtes Interesse besteht – auf beiden Seiten.

Tottenham sucht dringend einen Stürmer

Durch die erneute Verletzung von James Maddison hat sich bei Tottenham der Handlungsdruck erhöht. Auch ein Spielmacher steht auf der Wunschliste – nach dem geplatzten Deal mit Morgan Gibbs-White und dem Wechsel von Enzo Millot zu Al Ahli fehlen die Optionen. Ein möglicher Kolo-Muani-Transfer kommt nun überraschend wieder ins Spiel.

Aber: Laut „Teamtalk“ hat auch Manchester United den Franzosen weiter auf dem Zettel – als Plan B, falls Wunschstürmer Benjamin Šeško nicht zu holen ist.

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