Die Bayern sind zurück – und Diaz zündet direkt die erste Rakete!

Im ersten Testspiel nach dem Trainingsstart gewinnt der Rekordmeister mit 2:1 gegen Olympique Lyon – und feiert eine Premiere: Luis Diaz (28) gibt sein Debüt in der Allianz Arena. Der 75-Millionen-Euro-Mann zeigt sofort, was in ihm steckt!

Startelf für die Talente, Diaz kommt später

Erst einmal heißt es: Bank für Diaz. Trainer Vincent Kompany (39) setzt zu Beginn auf junge Wilde: Lennart Karl (17) über rechts, Paul Wanner (19) auf der Zehn und Neuzugang Tom Bischof neben Goretzka im Mittelfeld.

Lennart Karl wirbelte Lyon ordentlich durcheinander

Foto: Getty Images

Und die Bubis liefern! Karl zündet früh ein Volley-Brett nach Guerreiro-Flanke (11.), kurz danach holt Wanner einen Freistoß raus – Kane verzieht allerdings (16.).

Karl auffällig, aber Bayern noch mit Rost

Auch Coman hatte eine dicke Chance (21.), doch Lyon-Keeper Descamps pariert. Vor allem Karl fällt auf, die Bayern wirken trotzdem noch schwerfällig – nach drei Trainingstagen kein Wunder. Immerhin: Hinten steht’s stabil, Lyon ist fast gar nicht gefährlich.

Zur Pause wechselt Kompany komplett durch – und bringt Diaz! Der Kolumbianer dreht auf links sofort auf: Nach einem Sprint über das halbe Feld verfehlt er knapp.

Dann wird er gelegt – Elfmeter! Neuzugang Olise trifft zum 1:0 (53.), legt kurz darauf sogar das 2:0 nach (60.). Diaz ist an fast jeder Aktion beteiligt, scheitert später selbst am Keeper (67.) und legt nach starkem Dribbling für Gnabry auf – der verzieht (69.).

Diaz fast mit dem Premieren-Tor

Lyon trifft noch zum Anschluss (83.), doch kurz vor Schluss fast der krönende Abschluss: Diaz zieht aus spitzem Winkel ab – doch Descamps verhindert das Traumtor (88.).

Gute Chance: Diaz schießt, Lyon-Keeper Descamps pariert

Diaz schießt, scheitert aber an Lyon-Keeper Descamps

Foto: picture alliance / Peter Schatz

Das erste Fazit: Diaz liefert! Erster Sieg, erste Show – Diaz begeistert beim Bayern-Debüt. Schnell, spielfreudig, gefährlich. Ein Auftritt, der Lust auf mehr macht – und Kritiker seiner Mega-Ablöse erst mal verstummen lässt.

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