Die regulären Spielzeiten in den bayrischen Handball-Oberligen sind bei den Frauen und den Männern beendet. In Bayerns Hauptstadt mischte sich Jubel mit Trauer.
Amateur-Handball: Der FC Bayern muss in die 6. Liga
Nur drei Siege, 19 Niederlagen und 565:727-Tore – die Handball-Männer des FC Bayern München hat es in dieser Saison ziemlich zerlegt. Letzter der Oberliga Süd, kommende Spielzeit spielt der Klub mit dem großen Namen in der Bezirksoberliga Oberbayern.
Dort sind aber noch viel prominentere Handball-Namen vertreten. Nämlich die Münchner Stadtteil-Klubs TSV Milbertshofen und MTSV Schwabing. Milbertshofen war 1990 Vizemeister und Pokalsieger, 1991 Europapokalsieger der Pokalsieger. Die Schwabinger wurden 1986 deutscher Vizemeister und Pokalsieger.
Das krasse Erfolgs-Gegenteil kommt ausgerechnet aus dem eigenen Klub. Die Handball-Frauen des FC Bayern sind mit 16 Siegen, drei Unentschieden und nur drei Niederlagen in die Regionalliga (vierthöchste Spielklasse) aufgestiegen. „MIA SAN Meister – die Krönung einer eindrucksvollen Saison“ steht auf der Homepage der Münchner Handball-Abteilung.
Herausragende Spielerin beim FC Bayern war Enya Kweta mit 190 Saisontreffern, sie machte im Schnitt 8,46 Tore pro Partie.

Die Handball-Frauen des FC Bayern feierten den Aufstieg mit Pyrotechnik

