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Im März erreichte WM-Co-Gastgeber Mexiko eine personelle Hiobsbotschaft. Stammtorwart Luis Malagón (29) verletzte sich beim Spiel für Club América gegen Philadelphia Union im Achtelfinale des CONCACAF Champions Cup schwer. Achillessehnenriss – WM-Aus! Die bittere Nachricht bot einem anderen jedoch die Chance, bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada Geschichte zu schreiben: Torwart-Legende Guillermo „Memo“ Ochoa (40).

Der Keeper von Zypern-Klub AEL Limassol hat es durch Malagóns Verletzung in Mexikos Kader geschafft und ist nun bei seiner sechsten WM dabei. Ein Rekord, den er sich mit Cristiano Ronaldo (41) und Lionel Messi (38) teilt. Die Nominierung traf nicht nur auf Begeisterung. Einige Kritiker führten an, Ochoa würde sein früheres Leistungsniveau nicht mehr erreichen.

Mexikos Kult-Torwart Guillermo „Memo“ Ochoa (40)

Foto: FIFA via Getty Images

Ochoa wird sich in der Torwart-Hierarchie vermutlich hinter Raúl Rangel (26) von Deportivo Guadalajara einreihen müssen. Geht es nach Mexiko-Reporterin Inés Sainz (47), soll er aber dennoch Spielzeit beim Heim-Turnier bekommen. Die bekannte Sport-Journalistin von „TV Azteca“ macht sich dafür stark, weil dies eine großartige Würdigung von Ochoas glanzvoller Karriere wäre.

„Ich glaube, hoffentlich – so Gott will – sind wir bereits vor dem dritten Spiel gegen die Tschechische Republik praktisch qualifiziert. Die Leute werden völlig aus dem Häuschen sein“, sagte Sainz im Podcast „El Reportero“.

Ihrer Meinung nach könnte man dann Ochoa spielen lassen. „Dann sage ich: Ehre, wem Ehre gebührt. Außerdem wären das wahrscheinlich die letzten Minuten, die wir Memo Ochoa sehen, nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern vielleicht überhaupt im Profifußball. Ich weiß nicht, ob er danach zurücktritt.“

WM-Einsatz als Abschiedsgeschenk für Ochoa?

Sainz: „Er hat es verdient. Die Leute können sagen, was sie wollen über Memo, aber in der Nationalmannschaft hat er immer geliefert. Man sprach immer in den höchsten Tönen von ihm, und er hat uns mit seinen Paraden vor Begeisterung jubeln lassen.“ Ihr Fazit: „Ich finde, niemand sollte kritisieren, wenn man ihm die Gelegenheit gäbe, ein paar Minuten zu spielen.“

Mexiko eröffnet die WM 2026 gegen Südafrika am 11. Juni im Aztekenstadion in Mexiko-City (21 Uhr, MagentaTV, ZDF und im Live-Ticker bei sportbild.de).

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Quelle: BILD

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