Premiere missglückt! Bei ihrem allerersten Auftritt auf internationalem Basketball-Parkett verlieren die MLP Academics Heidelberg in der Champions League mit 83:89 (50:37) bei Promitheus Patras (Griechenland).

Ein Basketball-Spiel dauert bekanntlich 40 Minuten. Doch die Heidelberger schaffen es, innerhalb von knapp drei Minuten das Match bereits im ersten Viertel komplett aus der Hand zu geben …

Wie einst bei Zidane: 2,08-Meter-Profi mit Kopfstoß niedergestreckt

Quelle: dyn

Nur 13:17 der Rückstand in der siebten Minute. Dann geht nichts mehr, wie ausgeschaltet, vorn wie hinten. Die Griechen mit einem 15:0-Lauf zum 32:13 (10.). Davon erholt sich das Team von Coach Danny Jansson nicht mehr.

Spektakulär in dieser Phase ein Abflug vom Ex-Hamburger Kendale McCullum (29). Beim Fastbreak geht er durch die komplette Heidelberger Verteidigung, wird im Vollsprint gefoult und fliegt über die Bande auf die weißen VIP-Sessel in Reihe eins hinter dem Korb!

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram

Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

McCullum (15 Punkte) verletzt sich dabei zwar nicht, lässt aber beide Freiwürfe liegen (15.). Macht nichts, Patras schraubt den Vorsprung trotzdem auf 64:46 (26.).

Teaser-Bild

Foto: BILD

Bitter für Heidelberg: Im letzten Viertel kommen sie nach einem McClain-Dreier nochmal auf drei Punkte ran. Aber am Ende geht ihnen für das historische Comeback die Zeit aus.

Beste Spieler: Rob Gray (20 Punkte/ Patras), DJ Horne (22 Punkte/ Heidelberg).

Fitness First Würzburg – Pallacanestro Trieste 78:63

Besser macht es Würzburg gegen Pallacanestro Trieste: 78:63-Sieg zum Auftakt in Gruppe E. Bekanntes Gesicht an der Seitenlinie der Italiener: Israel Gonzalez (50). Der Spanier war knapp vier Jahre Trainer bei Alba Berlin, musste im März 2025 gehen und ist seit dem Sommer Coach in Trieste. Bis zur 33. Minute sieht er ein ausgeglichenes Match (57:57). Dann folgten sieben Würzburger Punkte in Folge – die Entscheidung.

Beste Spieler: Davion Mintz (24 Punkte/ Heidelberg), Jahmi‘us Ramsey (18 Punkte/ Trieste).

Ratiopharm Ulm – Panionios Athen 103:96

Im Eurocup fährt Vize-Meister Ratiopharm Ulm den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein. Ein echter Nailbiter, weil Nate Watson 18 Sekunden vor Schluss die Griechen bis auf drei Punkte ranbringt. Doch am Ende kann das Team von Ex-Alba-Coach Luka Pavicevic (57) das Spiel nicht mehr drehen.

Beste Spieler: Christopher Ledlum (20 Punkte/ Ulm), Chris Sengfelder (20 Punkte/ Ulm); Jaylen Hands (23 Punkte/ Athen).

ttn-36