Nur knapp dem Tod entkommen.

Vergangenen Dezember war Michail Antonio in einen schlimmen Autounfall verwickelt. Der West-Ham-Stürmer war mit seinem Ferrari in der Grafschaft Essex (England) gegen einen Baum gekracht.

Im Interview mit „BBC One“ am Montag erinnert sich der Jamaikaner offen und emotional an seinen Horror-Crash.

Antonio: „Ich wäre fast gestorben. Ich hatte ein komisches Gefühl im Magen. Da wurde mir klar, wie nahe ich dem Tod war. Ich hatte die Bilder gesehen, aber in Wirklichkeit war es zehnmal schlimmer. Das Auto war ein einziges Wrack. Es war schwer für mich.“

Der völlig zerstörte Ferrari: Aus diesem Wrack kam West-Ham-Profi Michail Antonio lebend raus

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Die Straßen waren wegen Sturm Darragh „nass“ und „schrecklich“. Antonio habe wegen der stürmischen Verhältnisse sogar noch an einer Fahrt mit seinem Ferrari gezweifelt.

Antonio: „Das Heck des Autos schwang ständig nach außen, deshalb fühlte ich mich nicht sicher. Ich hatte es drei Wochen lang und dachte schon daran, es zurückzugeben.“

Eine folgenschwere Entscheidung, die alles veränderte. Nach seinem Crash war Antonio rund 45 Minuten lang in dem Wrack seines Autos eingeschlossen, ehe Rettungskräfte ihn bergen konnten.

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Antonio: „Die Polizei kam, und als sie mich fanden, lag ich zwischen den beiden Sitzen. Ich saß nicht wirklich auf dem Fahrersitz. Sie sagten, es sah aus, als ob ich versucht hätte, aus dem Fenster zu klettern. Aber weil mein Bein so schlimm gebrochen war, hinderten mich wahrscheinlich die Schmerzen daran.“

An den Unfall selbst erinnert er sich nicht. „Was seltsam ist, denn die ganze Zeit wurde mir gesagt, ich sei wach gewesen und hätte mit allen gesprochen – der Polizei und der Person, die mich gefunden hat“, so der Stürmer.

Nach Horror-Crash: West-Ham-Stürmer Antonio kämpft für sein Comeback

Antonio erlitt bei dem Unfall einen vierfachen Oberschenkelbruch und musste sich operativ eine Stange mit vier Schrauben in den Oberschenkel einsetzen lassen. Nach einigen Wochen wurde der Teamkollege von DFB-Star Niclas Füllkrug aus dem Krankenhaus entlassen, arbeitet seitdem hart an seinem Comeback.

Antonio: „Es ist die schwerste Verletzung, die ich je in meiner Karriere hatte. Aber da ich schon zwei bis drei Monate schneller bin, als ich eigentlich sein sollte, weiß ich, dass ich wieder spielen werde.“

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