Alba bleibt auch in der Basketball-Champions League auf Kurs: 88:75 in Nymburk, dritter Sieg in Folge. Die Quali in der Vierergruppe für die nächste Runde so gut wie sicher.
Dabei hätte die Berliner eigentlich verlieren müssen: Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage – so die Bilanz der letzten acht Spiele der Tschechen. Also wäre eigentlich wieder ein Erfolg für den tschechischen Meister dran gewesen …
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Doch zu groß der qualitative Unterschied zwischen den beiden Teams. Das wurde auch schon im Hinspiel (94:78) vor zwei Wochen deutlich.
Vor allem die offensive Kreativität bei Alba fällt mal wieder auf. Insgesamt 26 Assists sammeln die Berliner. Nymburk kommt nur auf 14.
Dafür fallen sie durch ein fieses Foul auf – das die Schiris nicht mal sehen: Jonas Mattisseck und Jhamir Brickus rennen an der Seitenlinie dem Ball hinterher. Der Alba-Kapitän knapp vor Brickus. Der schubst den Berliner im letzten Moment – und das im Vollsprint! Mattisseck macht kopfüber den Abflug Richtung Berliner Bank. Und hat richtig Glück, dass genau dort die Bande zuende ist und er haarscharf an der harten Spielfeld-Umrandung vorbeirauscht.

Klar zu sehen: Nymburks Brickus mit den Händen am Rücken von Jonas Mattisseck, schubst ihn an der Seitenlinie in die Berliner Bank
Mattisseck stinksauer, beschwert sich massiv bei den Schiris, muss sogar von Albas Co-Trainer Sebastian Trzcionka zurückgehalten werden. Denn die Refs haben das Foul von Brickus nicht gesehen – und pfeifen jetzt das Technische gegen den Berliner!
Ändert aber auch nichts mehr am Spielverlauf. Alba zieht kontinuierlich davon. Und das Team von Trainer Oren Amiel, der 2021-2024 in Bamberg coachte, hat einfach nicht die Qualität, um die Berliner ernsthaft zu gefährden.
Alba hat jetzt fünf Tage Pause, muss erst am Montag zu Hause gegen Aufsteiger Jena im Pokal-Viertelfinale ran.
Topsorer: Sir‘ Jabari Rice (Nymburk/ 28 Punkte), Norris Agbakoko (Alba/ 13 Punkte).[–>


