Die neue Handball-Saison ist noch nicht seine.

Erst hatte Füchse-Spielmacher Nils Lichtlein (23) nach einer Finger-OP Trainingsrückstand in der Saison-Vorbereitung, dann verpasste er im September und Oktober gleich acht Spiele mit einer Schulterverletzung. Und nun ist nach drei Spielen, davon eins bei der Nationalmannschaft, das Comeback schon wieder vorbei.

Übel-Alarm in der Bundesliga: Handball-Star übergibt sich auf dem Spielfeld

Quelle: BILD / Dyn

Lichtlein reist vom DHB-Lehrgang ab und sitzt gestern beim Füchse-Pokalspiel gegen Eisenach wieder nur auf der Bank (38:22), muss tatenlos zuschauen. Offiziell handelt es sich um eine Muskelverletzung im Adduktoren-Bereich.

Doch nach SPORT BILD-Informationen soll die Sehne an der Leiste betroffen sein. Ein Ausfall bis Mitte Dezember von vier bis fünf Wochen steht im Raum.

Der Linkshänder gibt bei DYN zu: „Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern, da muss ich geduldig sein, es wäre nicht gut, da jetzt raufzutrainieren, auch wenn ich das Zugucken kaum aushalten kann. Das macht mich ganz hibbelig.“

Foto: BILD

Dabei brauchen die Füchse wie auch das deutsche Nationalteam Lichtlein in Bestform dringend. Denn die Personaldecke beim Meister mit vier Verletzten (Lichtlein, Wiede, Prantner und Heuberger) ist mehr als dünn und auch in der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason (66) stehen die Spielmacher nicht gerade Schlange. Zwar ist ein Juri Knorr (25/Aalborg) fit, doch schwanken seine Leistungen auf der Mittelmann-Position gerade sehr stark.

Bitter für Lichtlein! Schon im April 2024 hatte er Adduktoren-Probleme. Damals passierte es im Spiel gegen Kiel (32:32), der U21-Weltmeister von 2023 fasste sich immer wieder links an die Leiste und den Oberschenkel, saß damals, nachdem er vom Feld musste, am Spielfeldrand auf einem Fahrrad-Ergometer und strampelte sich die Schmerzen weg.

Das Zittern um Lichtlein geht also weiter.

Die Füchse müssen erst einmal ohne ihren Meister-Spielmacher am Sonntag in Leipzig (18 Uhr/Dyn) in der Daikin Handball-Bundesliga auskommen. Für die EM noch in Topform zu kommen, bleibt nicht mehr so viel Zeit.

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