Das kommt aus dem Nichts!

Luca Zidane (27), Sohn von Frankreich-Legende Zinedine Zidane (53), wechselt seine sportliche Nation. Der Granada-Torwart (2. spanische Liga) wird in Zukunft nicht mehr für Frankreich, sondern für Algerien auflaufen.

Zinedine Zidane (53) war von 2014 bis 2016 und 2019 bis 2021 Trainer von Real Madrid

Foto: Gtres/dpa

Luca Zidane wechselt zu Algerien

Das wurde am Freitag durch einen Eintrag auf der offiziellen Fifa-Seite „Change of Association“ offiziell. Dort werden alle Spieler, die ihre Fußball-Nationalmannschaft wechseln, eingetragen. Angedeutet hatte sich die Nachricht nicht.

Möglich ist dies nur, wenn ein Profi noch kein Pflichtspiel für seine ursprüngliche Fußball-Nationalmannschaft absolviert hat. Dies ist auch bei Luca Zidane der Fall. Der Sohn des französischen Weltmeisters von 1998 kam nur für die Jugendmannschaften der Equipe Tricolore zum Einsatz – 3 Spiele für die U16, 14 für die U17, 6 für die U18, 6 für die U19 und eine Partie für die U20.

Für die französische Profi-Nationalmannschaft spielte er jedoch nie eine Rolle. 2019 rückte er aus der Real-Jugend zu den Madrid-Profis auf, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Nach Leihe zu Racing Santander gab Real ihn 2020 dauerhaft an Rayo Vallecano ab. 2022 ging er zu Eibar, ehe 2024 der Wechsel zu Granada folgte.

Insgesamt kommt Zidane in seiner Karriere bislang auf 137 Spiele in der 2. spanischen Liga sowie 10 Partien in der höchsten spanischen Spielklasse La Liga. Doch angesichts seines Alters von mittlerweile 27 Jahren hat der Schlussmann nun offenbar entschieden, dass eine Karriere auf Nationalmannschafts-Ebene bei Frankreich nicht mehr realistisch ist.

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Quelle: BILD

Nun also der Wechsel zu Algerien. Dort hat er gute Chancen, nominiert zu werden und zu spielen. Seine Konkurrenten um Oussama Benbout (30), Alexis Guendouz (29) und Zakaria Bouhalfaya (28) spielen allesamt nur in der fußballerisch nicht sehr hochklassigen 1. algerischen Liga.

Als Sohn von Frankreich-Legende Zinedine Zidane kommt der Wechsel von Luca Zidane zu Algerien dennoch sehr überraschend.

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