Tiere leben bei der Formel 1 gefährlich.

Neuestes Beispiel: Beim Großen Preis von Kanada überfährt Lewis Hamilton (40) ein Murmeltier, das sich auf die Strecke verirrt hatt.

Der siebenmalige Weltmeister funkt in Runde 37 an seine Box: „Ich bin einfach mal im Niemandsland dieses Rennens. Keine Ahnung, wie das passiert ist.“

Sein Team funkt zurück: „In Anbetracht des Schadens am Auto läuft das Rennen ganz gut.“

Zu dem Zeitpunkt ist unklar, um welchen Schaden es sich handelt.

Nach Ende des Rennes (Hamilton landete auf Platz 6) sagt der Brite: „Man hat mir gesagt, dass ich ein Murmeltier überfahren habe. Ich bin erschüttert, ich liebe Tiere!“

Der Vierbeiner überlebte die Kollision nicht.

Nicht der erste Vorfall mit Murmeltieren auf dem Circuit Gilles Villeneuve.

2024 gewann Max Verstappen (27) im Red Bull, erzählte nach dem Rennen: „Als ich aus der letzten Schikane kam, saß dieses Tier plötzlich da. Ich habe es anfangs gar nicht erkannt, dachte, es seien Trümmerteile. Als mir klar wurde, dass es ein Murmeltier ist, bin ich ausgewichen. Das war sehr knapp, ich hätte es fast getötet.“

Hamilton überfährt Murmeltier beim Rennen in Montreal

Schon 2018 hatte Romain Grosjean (39) im freien Training einen Unfall mit einem Murmeltier. Dabei wurde der Frontflügel seines Haas beschädigt.

Um solche Unfälle 2025 zu verhindern, hatte die Stadtverwaltung von Montreal vor dem Rennwochenende Fallen aufstellen lassen.

Auch an anderen Orten gab es schon Unfälle mit Tieren auf Strecken der Formel 1.

► Beim Rennen in der Türkei verirren sich 2008 zwei Hunde auf den Asphalt. Bruno Senna (41) kollidiert mit einem der beiden. Der Hund stirbt.

Hattrick in 16 Minuten: Musiala feiert Super-Comeback

Quelle: DAZN

► In dieser Saison springt in Imola ein Hase auf die Strecke. Pierre Gasly (29) kann im Training nicht mehr ausweichen. Der Hase überlebt den Unfall nicht.

► 2024 wird das Training für den Grand Prix in Singapur unterbrochen, weil sich eine große Echse auf der Strecke befindet.

ttn-36