Der verletzte Flügelspieler der Rostock Seawolves wurde von den Fans zum MVP des Monats Februar in der Easycredit Basketball-Bundesliga gewählt.
Der gebürtige Gießener erhielt mit Abstand die meisten Stimmen und ließ zwei Konkurrenten der Niners Chemnitz deutlich hinter sich: Amaize sammelte satte 46,7 Prozent aller Fan-Votings ein, die Chemnitzer Victor Bailey Jr. (26/8,3 Prozent) und Aher Uguak (26/6,3 Prozent) folgen dahinter.
Bitter für Amaize: Der beste deutsche Punktesammler der BBL hatte sich im Auswärtsspiel bei den Fit One Würzburg Baskets am 9. Februar die Hand gebrochen und wird in dieser Saison nicht mehr spielen können.
Rostocks Sportdirektor Kevin Anstett erkläre: „Die Verletzung von Robin wiegt sehr schwer, sowohl für ihn persönlich als auch für das Team. Robin ist ein sehr wichtiger Spieler in unserem Team. In dieser Saison hat er den wohl besten Basketball seiner Karriere gespielt. Er wird weiterhin das Team begleiten und bestmöglich unterstützen. Wir wünschen ihm schnelle Genesung.“
Erst 30-Punkte-Show, dann…: Schockmoment für MVP-Kandidaten
Der MVP-Fluch in der Basketball-Bundesliga setzt sich fort!
Der drittplatzierte Aher Uguak lieferte wie Amaize einen bärenstarken Januar ab, verletzte sich bereits eine Woche vor seinem Rostocker Kontrahenten schwer (Patellasehne gerissen) und fällt auch bis Saisonende aus. Uguak hatte den MVP-Titel im Januar eingesackt.
Amaize glänzte bis zu seiner schweren Verletzung wie kein zweiter deutscher Werfer in der Liga. Der Small Forward erzielte in der bisherigen Spielzeit 14,7 Punkte im Schnitt. Gegen Heidelberg stellte Amaize mit 32 Punkten seine neue persönliche BBL-Bestmarke auf. Dann stoppte ihn der Handbruch.

Wie gesagt, der MVP-Titel ist ein willkommenes Trostpflaster für den Rostocker! Sein Team liegt immerhin auf Platz neun der Tabelle und darf sich Hoffnung auf die Playoffs machen.

