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Während im Aztekenstadion das Eröffnungsspiel der WM 2026 zwischen Mexiko und Südafrika lief (2:0), eskalierten am Donnerstag vor den Toren heftige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Prominentestes Opfer des Chaos: Marcelo, ehemaliger Linksverteidiger von Real Madrid, musste von Beamten aus den Unruhen evakuiert werden.

Der Brasilianer geriet unweit des Stadions in die Zusammenstöße und wurde unter Polizeischutz aus der Gefahrenzone eskortiert. Marcelo, der zweimal bei Weltmeisterschaften für sein Land auflief, blieb unverletzt.

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Quelle: Magenta Sport

WM 2026: Proteste trotz Großaufgebot

Protestgruppen und soziale Bewegungen hatten bereits Tage zuvor angekündigt, zum Eröffnungsstadion zu marschieren. Die mexikanischen Behörden reagierten mit einem massiven Sicherheitsaufgebot: Tausende Polizisten sicherten strategische Knotenpunkte in der Hauptstadt und riegelten die Arena ab.

Trotzdem kam es in unmittelbarer Nähe des Stadions zu gewaltsamen Konfrontationen. Hinter den Ausschreitungen steckt offenbar ein politischer Konflikt. Auslöser sollen die Proteste der radikalen Lehrergewerkschaft CNTE sein. Sie verlangt die Abschaffung einer Rentenreform von 2007 und höhere Altersbezüge für ihre Mitglieder.

Die Evakuierung Marcelos erfolgte parallel zum laufenden Eröffnungsmatch. Drinnen Fußball-Feier, draußen Straßenschlacht.

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