Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, hat sich Raúl Asencio (22) mit Real Madrid auf eine Vertragsverlängerung bis Juni 2031 geeinigt. Dazu wird der Spanier mit einer Mega-Ausstiegsklausel von einer Milliarde Euro versehen.
Sein alter Kontrakt galt nur bis 2026, aber laut „Cadena Cope“ hat sein sportlicher Durchbruch in der abgelaufenen Saison die Real-Bosse überzeugt. Sie sehen ihn als eine „Priorität für die Gegenwart und die Zukunft“ und als einen „zuverlässigen Innenverteidiger mit großem Potenzial“.
Auch Reals neuer Trainer Xabi Alonso (43) soll auf ihn bauen. Es ist anzunehmen, dass der Ex-Leverkusen-Coach bereits bei der anstehenden Klub-WM in den USA voll auf ihn setzen wird.
Auf dem Platz war der 1,84-Meter große Innenverteidiger bei Real zuletzt nicht wegzudenken. Zum Start der Saison hatte er noch für die 2. Mannschaft gespielt, doch anschließend entwickelte er sich zu einem festen Bestandteil der Madrider Abwehrreihe.
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Wettbewerbsübergreifend hat der Spanier 42 Pflichtspiele für die Königlichen absolviert, obwohl er erst ab November zum Zuge kam. Dabei profitierte er vor allem von der Verletzung von Innenverteidiger Éder Militão (27/Kreuzbandriss).
Real-Star Asencio wegen Verbreitung pornografischer Aufnahmen angeklagt
Neben dem Platz hat der Abwehr-Star allerdings nach wie vor mächtig Ärger. Gegen ihn und seine ehemaligen Mannschaftskameraden aus der Madrider Akademie, Andrés García, Ferrán Ruiz und Juan Rodríguez läuft aktuell ein Strafverfahren, weil sie sexuelle Bilder von zwei Frauen, eine davon erst 16 Jahre alt und somit minderjährig, aufgenommen und ohne deren Zustimmung verbreitet haben sollen.
Die Verteidigung von Asencio hatte argumentiert, die Videos seien nicht mehr zugänglich und deshalb könne ihre Existenz und die mögliche Verbindung zu ihrem Mandanten nicht nachgewiesen werden. Ein Gericht hatte diesen Einwand bereits während des Ermittlungsverfahrens abgewiesen. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen im bis zu fünf Jahre Haft.

