Der sechsfache All-Star von den Golden State Warriors will zusammen mit einem US-Konsortium große Anteile am Premier-League-Club Crystal Palace kaufen.
Die Gruppe, angeführt von Ex-Morgan-Stanley-Sportchef Bejan Esmaili und dem ehemaligen Roc-Nation-Anwalt Wajid Mir, hat laut „The Athletic“ ein Angebot über mehr als 170 Millionen Euro für 43 Prozent an Crystal Palace vorbereitet.
Bereits im Januar hatte Crystal-Palace-Großaktionär John Textor eine Exklusivitätsvereinbarung mit Esmaili und Mir, doch der Deal kam nie zustande. Jetzt verhandelt das US-Konsortium, unterstützt von amerikanischen Milliardären, über den Einstieg in die Klubführung.
Sollte der Kauf gelingen, würde der Wert von Crystal Palace auf rund 400 Millionen Euro steigen. Außerdem wären Probleme mit der Uefa wegen der Teilnahme an der Europa League vom Tisch.
Dank ihres Sieges im FA-Cup-Finale gegen Manchester City hatte sich Crystal Palace für die Europa League qualifiziert. Doch Eagle Football, Mehrheitseigner von Palace, hält auch Anteile am französischen Club Lyon, der ebenfalls in der Europa League spielt. Uefa-Regeln verbieten Klubs mit gleichen Eigentümern, im selben Wettbewerb anzutreten.
Sollten NBA-Star Butler und seine Partner einsteigen, könnte Crystal Palace am Wettbewerb teilnehmen.
Butler wäre nicht der erste US-Athlet, der in den Fußball investiert. LeBron James hat Anteile am FC Liverpool, J.J. Watt an Burnley und Tom Brady ist bei Birmingham City eingestiegen. Crystal Palace beendete die letzte Premier-League-Saison auf Platz 12, gewann aber erstmals einen großen Titel.
