Er hat sie alle trainiert: Champions-League-Sieger, Weltfußballer, Nationalhelden. Carlo Ancelotti (66), aktuell Coach der brasilianischen Nationalmannschaft, blickt auf eine Trainer-Karriere voller Superstars zurück – von Madrid über Milan bis München.

Jetzt hat der Erfolgstrainer im Gespräch mit ESPN verraten, welche Spieler für ihn die Besten waren.

Seine Antwort? Eine Liste voller klangvoller Namen: „Ronaldo, Cristiano Ronaldo, Kaká, Kroos, Modric, Vinícius Jr. und Drogba“, zählt Ancelotti auf. Große Namen – und kaum Überraschungen.

Auffällig: Gleich vier der Genannten – Cristiano Ronaldo, Luka Modric, Toni Kroos und Vinícius – kommen aus seiner Zeit bei Real Madrid, das er von 2013 bis 2015 und erneut ab 2021 bis 2025 betreute. Mit Drogba holte Ancelotti beim FC Chelsea das Double in England. Ronaldo und Kaká trainierte er bei der AC Mailand – unter seiner Führung wurde Kaká 2007 zum Weltfußballer.

Doch als Ancelotti speziell nach dem besten Torwart, Verteidiger und Offensivspieler gefragt wurde, antwortete er diplomatisch. „Unmöglich“, sagte er – und lachte.

Nicht auf der Liste: Zlatan Ibrahimović und Zinédine Zidane – obwohl beide ebenfalls unter ihm spielten. Auch kein einziger Abwehrspieler ist dabei. Und das, obwohl Ancelotti mit Legenden wie Paolo Maldini, Cafu, Sergio Ramos, John Terry oder Thiago Silva zusammenarbeitete.

Gerade mit Silva steht er heute wieder in Kontakt. Der 40-Jährige, mit dem Ancelotti früher in Mailand und Paris arbeitete, könnte laut brasilianischen Medien ein Comeback in der Nationalmannschaft feiern. Gespräche laufen. „Wenn ich Entscheidungen treffe, schaue ich nicht auf den Ausweis. Wenn ich der Meinung bin, Thiago Silva ist besser als jemand anders, dann sehe ich kein Problem“, sagte Ancelotti zuletzt.

Und der FC Bayern?

Auch dort war Ancelotti aktiv – von 2016 bis 2017 als Nachfolger von Pep Guardiola. Doch in München blieb ihm der ganz große Erfolg verwehrt. Er gewann „nur“ die deutsche Meisterschaft 2017 sowie zweimal den Supercup. Schon im September 2017 wurde er entlassen. Kein Spieler aus seiner Bayern-Zeit schaffte es in seine Topliste.

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Quelle: Instagram @alishalehmann7/@comowomen/@ramona__ramirez

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